OLIN

Blue Cube Germany Assets GmbH & Co. KG


Ottenbecker Damm 12


21684 Stade


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OLIN Epoxy - Der Marktführer

Das US-Unternehmen Olin ist jetzt auch in Deutschland vertreten. Als Marktführer im Vertrieb von Epoxidharzen will Olin an seinem neuen Standort Stade zukünftig alle technischen Abteilungen in Europa bündeln.


Bereits seit 1892 gibt es das amerikanische Unternehmen Olin, das seinen Stammsitz in Clayton, im Bundesstaat Missouri hat. Benannt nach dem Gründer Frank Olin war das Chemieunternehmen bislang vor allem auf die Herstellung von Chlor und Natronlauge spezialisiert. Ein weiteres Standbein ist die Produktion von Munition für klassische Winchester-Gewehre. Durch die Übernahme mehrerer Geschäftsbereiche des globalen Chemiekonzerns DOW im Jahr 2015 ist Olin nunmehr nicht nur der weltgrößte Hersteller von Chlor und Natronlauge, sondern auch die Nummer eins im Vertrieb von Epoxidharzen und chlorierten organischen Lösemitteln. Hierbei spielen der Standort Stade vor allem das Forschungszentrum CFK NORD eine große Rolle.


"Unser Fokus im CFK NORD liegt auf der Windenergie" erklärt Projektleiter Leif Ole Meyer, der wie die meisten der 300 Mitarbeiter von Olin in Stade zuvor bei der DOW tätig war. Olin hat aber nicht nur die hochqualifizierten Mitarbeiter von DOW übernommen, sondern auch Technologien wie "Airstone": Ein System für große Rotorblätter, die besonders viel Energie erzeugen können. Daneben werden im Forschungszentrum bestehende Stoffe qualifiziert, wie auch neue Rezepturen und Mischungen entwickelt.


Möglich macht dies auch das große Techniklabor im ersten Stock des CFK NORD, das bereits 2014 vom europäischen Headquarter in der Schweiz aus nach Stade gezogen ist. "Wir wollen in Stade unsere geballte technische Präsenz bündeln, weshalb auch diverse Schlüsselpositionen hier angesiedelt werden", erklärt Meyer. Geplant sei, den norddeutschen Standort zu einer Art "Technology Center" auszubauen.


"Die Voraussetzungen hier sind ideal, denn von Stade aus sind alle großen Player der Branche in kürzester Zeit zu erreichen", sagt Meyer. "Der zweite große Benefit ist das CFK NORD als Keimzelle für Verbundwerkstoffe." Olin wollte hier nicht nur Mieter sein, sondern eine akive Rolle im Netzwerk spielen, Projekte initiieren und den Austausch pflegen. Hierzu nutzt das Unternehmen, das erst seit zwei Monaten in Stade aktiv ist, auch das Netzwerk des CFK Valley.


Olin plant langfristig in Stade. Das Unternehmen hat jetzt weltweit rund 6000 Mitarbeiter und ist neben Stade noch in Rheinmünster und Baltringen aktiv. Die 300 Mitarbeiter in Stade sind zum größten Teil in der Produktion in Bützfleth beschäftigt, die Ausbaupläne im CFK NORD sehen vor, die Anzahl der Büros von derzeit sieben auf bis zu 35 aufzustocken. "Wir haben hier gerade einen sehr langfristigen Mietvertrag abgeschlossen und werden uns auch personell im CFK NORD noch deutlich verstärken", sagt Leif Ole Meyer.


Projektleiter Meyer an einer Prüfmaschine Bild:
Dieses Reometer ermöglicht das Testen von Klebern und Epoxidharzen unter Belastung. Bild:©Lüder