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Leichtbautag in Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

Foto: ©DLR
Foto: ©DLR

Börse für Zukunftstechnologien


Seit 2009 erforschen und entwickeln das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Fraunhofer-Gesellschaft in Stade gemeinsam mit mehr als 50 Unternehmen neue Produktionstechnologien für Luftfahrt-Großstrukturen aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Um die weltweit führenden Ergebnisse nun auch in eine breite über den Flugzeugbau hinausreichende industrielle Anwendung zu bringen, fand am 15. November 2017 im Forschungszentrum CFK NORD in Stade der erste branchenübergreifende Leichtbautag statt. Öffnet externen Link in neuem FensterLesen Sie hier den ganzen Artikel.


Internationale CFK Messe im Stadeum - 11. CFK Valley Convention


Foto: Stader Tageblatt, Denis Holleyn von Evonik zeigt ein Flugzeug-Bauteil, das den Crashtest (Vogelschlag) überstanden hat und flugfähig geblieben ist.

Der leichte Baustoff CFK ist auf dem Vormarsch. Im Flugzeugbau fing alles an, doch längst ist das Material der Stoff, aus dem Autos, Windkraftrotoren, Orthesen und Gebäude sind. In dieser Woche treffen sich 300 Fachleute aus 20 Nationen in Stade – bei der elften CFK Valley Stade-Convention.


Gunnar Merz, Vorstandsvorsitzender von CFK Valley Stade, in seiner Eröffnungsrede am Mittwoch Österreich vor. Nicht nur eine spannende Fußballgeschichte verbinde die beiden Länder, sondern eben auch das Gebiet Leichtbauweise, auf dem versierte Firmen hier wie dort aktiv seien, so Merz. So gehören Produkte aus dem Nachbarland zur Weltspitze.


In Stade sammelten Forscher in den letzten Jahrzehnten wertvolle Erfahrungen mit dem leichten CFK im Flugzeugbau. Doch in einer Welt, die zunehmend auf leichte und damit oft sparsamere Produkte setzt, hat sich CFK neue Gebiete erobert. Auch in Bereichen jenseits des Flugzeugbaus habe der Stoff Terrain erobert, erläutert Merz am Rande der Veranstaltung, bei der bis Donnerstag als zwei Dutzend Fachvorträge gehalten werden.


Automobilbau und Formel 1 wären ohne CFK nicht das, was sie sind. Auch die E-Mobilität ist auf leichte Karosserien angewiesen, weil die Akkus noch so schwer sind. In der Medizintechnik hat der Werkstoff Fuß gefasst, denn leicht und biegsam wie er mittlerweile ist, kann er Körperteile ersetzen, wie die Paralympics anschaulich zeigen. Auch in den riesigen Rotorblättern der Windkraftanlagen kommt CFK stabilisierend zum Einsatz. Stades Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs: „CFK hilft bei der Energiewende.“


Stade hat sich in den vergangenen Jahren zum internationalen Messestandort in Sachen Carbonfaser gemausert. Sehr zur Freude von Bürgermeisterin Silvia Nieber, die die Experten im Stadeum begrüßte. Das hanseatische Flair nehmen die Experten aus aller Welt gerne mit, gekommen sind sie aber aus anderen Gründen. So wie die Delegation aus Südkorea. Das Land fördert die Zukunftstechnologien und plant ein CFK-Valley wie in Stade, nur größer. Die aufstrebenden Koreaner haben mit Marken wie Kia, Hyundai oder Samsung schon Zeichen gesetzt.


Der leichte Baustoff ist auch im Hausbau angekommen. Im letzten Jahr war Dr. Amer Affan der Stargast der Convention. Sein Know-how erwarb der Forscher nach eigenen Worten auch in Stade. Daher schenkte er der Stadt eine futuristisch anmutende Bushaltestelle aus Carbon. Mittlerweile hat Affan in Frankreich ein Haus nach dem Lego-Prinzip errichtet, dessen drei vordere Glaswände in die hintere vierte Wand geschoben werden können. So geht das nur mit Carbon.


Übrigens: Das Treffen der Leichtbau-Elite macht auch die hiesigen Hotelbetreiber froh. Alles gut gebucht, sagt Friedrichs.


CFK Valley e.V.

Der Verein CFK Valley wurde 2004 in Stade gegründet. Mehr als 100 internationale Unternehmen und Institute gehören dem Netzwerk rund um den Faserverbundwerkstoff an. Es gibt bereits einige kooperierende Ableger, zum Beispiel in Japan und Belgien.


Öffnet externen Link in neuem FensterHier finden Sie noch mehr Informationen zur CFK Valley Convention


 



Foto: Stader Tageblatt, Alte und neue Bautechnik am Beispiel des Beluga von Airbus zeigen René Schröder (links), Holger Hoppe und Manila Brandt.
Foto: Stader Tageblatt, Gäste aus Südkorea zu Besuch in Stade: Hyungkyung Lee und Woosede Kim kommen aus der aufstrebenden Stadt Gumi.


CFK Valley: Verbundwerkstoffen gehört die Zukunft

Bild: Elsen

In Stade befindet sich ein Know-how-Cluster zum Thema CFK, das die Metropolregion Hamburg zu einem Kompetenzzentrum für das Zukunftsmaterial macht


Leichtbau bringt man eigentlich vor allem mit Aluminium in Verbindung. Doch sowohl im Flugzeugbau als auch in der Automobil-Welt kennt man längst das Material der Zukunft: CFK. In Stade befindet sich eines von zwei Know-how-Clustern in Deutschland.


CFK steht für Carbonfaser-verstärkten Kunststoff. Gemeint ist ein Materialverbund, bei dem Kohlestofffasern in eine Kunststoff-Matrix eingebettet werden. Meist werden dabei aus Carbonfasern gewebte Matten eingesetzt, die in Epoxidharz eingelegt und unter gezielter Wärmeeinwirkung zu einem Bauteil vergossen werden, das genau die gewünschte Geometrie und die erforderlichen mechanischen Eigenschaften aufweist. Aber auch Lösungen mit Thermoplasten und Duroplasten sind gebräuchlich. Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen lassen; Duroplaste sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können.Hier der ganze Öffnet externen Link in neuem FensterBericht.



Weltpremiere in Stade: Bauingenieur aus Dubai übergibt innovative Bus Stops aus Sichtcarbon - neue gestalterische Möglichkeiten in der Architektur

Dr.-Ing. Amer Affan, AFFAN Innovative Structures L.L.C., Foto: Stichweh, CFK Valley e.V.
Bürgermeisterin der Hansestadt Stade Silvia Nieber, Foto: Stichweh, CFK Valley e.V.

In einer offiziellen Feier wurden heute am CFK Valley in Stade die weltweit ersten Bus Stops aus Sichtcarbon (carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK)) eingeweiht. Hergestellt wurden die zwei Bus Stops von Dr.-Ing. Amer Affan aus den Vereinigten Arabi-schen Emiraten, der mit der Übergabe dem CFK Valley seinen Dank ausspricht.
„Ich war so fasziniert von dem Werkstoff Carbon, dass ich mich fragte, ob man ihn auch im Bauwesen einsetzen könne“ erinnert sich Affan. „2010 besuchte ich eine Fachmesse in Paris. Zur Beantwortung meiner zahlreichen Fragen wurde mir der Gemeinschafts-stand des CFK Valley und seiner Mitglieder empfohlen. Ich wurde Mitglied, nutzte die Expertise des Vereins und heute kann ich spektakuläre Wünsche der Architekten um-setzen, indem ich Carbon einsetze. Ohne das Stader Kompetenznetzwerk wäre dies so niemals möglich gewesen.“ Als Pionier in der Anwendung von CFK im Bauwesen wurde Affan im Jahr 2014 mit dem „Vision Award“ des CFK Valley ausgezeichnet.....


Hier der gesamte Bericht als Leitet Herunterladen der Datei einPDF-Datei.


Enthüllung der Sponsorenlogos, Foto: Stichweh, CFK Valley e.V.

Stillegung der Trichlorethylen (Tri) Anlage in Stade

Foto: ©Stader Tageblatt

Die Olin Geschäftsleitung hat den Betriebsrat und die Mitarbeiter des Stader Werkes davon informiert, dass die Produktion in einem Teilbereich der Anlage für chlorierte Kohlenwasserstoffe im 4.Quartal 2016 eingestellt wird.


Hintergrund ist die neue europäische Richtlinie  zur F-Gaseverordnung über fluorierte Treibhausgase. Davon betroffen sind entsprechend auch die Hersteller von Kältemitteln und deren Vorprodukte.


Trichlorethylen ist ein Vorprodukt zur Herstellung des Kältemittels R134a, das ab dem 1.1.2017 nicht mehr in Klimaanlagen von Neuwagen eingesetzt werden darf.


Der Einfluss dieser Anlagenstilllegung auf die gesamte Produktionskapazität der Olin Anlagen in Stade beträgt weniger als 5% und wird durch die bereits geplanten Erweiterungen, unter anderem zusätzliche Kapazitäten in der Epoxidharzanlage, ausgeglichen.


Aus der Stilllegung des Anlagenteils werden keine Mitarbeiterentlassungen resultieren, da Olin diese  aufgrund des zu erwartenden Verbots von R134a bereits pro-aktiv in der Personalplanung frühzeitig berücksichtigt hatte.


Insgesamt sind seit Beginn der Geschäftstätigkeit von Olin Stade in 2015  60 Mitarbeiter, unter anderem 11 Auszubildende eingestellt worden.


Im Jahr 2015 hat die Olin Corporation die Produktion von Epoxidharzen und bestimmter chlorierter Kohlenwasserstoffe weltweit von Dow übernommen. Aktuell sind rund 360 Olin Mitarbeiter am Standort Stade beschäftigt.

 


Carbon u. Balsaholz: Hydra hebt ab.Foto: PFH
Erfolgreiche PFH-Studierende mit ihren Mentoren und dem Modellfliegerpiloten: hinten, v.l.n.r.: Julian Wiemers (Mentor), Moritz Reiners (Mentor), Jérôme Kayser-Gärtner, Tobias Kuhrt, Christoph Paff (Pilot), Matthias Meyer, Alexander Keck, Lennart Finger; vorne, v.l.n.r.: Sven Schrameyer (Mentor), Dennis Höper, Micaela Niermann, Svea Nitsche, Mareike Schuster und Viola Jordan. Foto: PFH

Platz 1 für Stader CFK-Studierende bei internationalem Flugwettbewerb

Mit Leichtigkeit zum Sieg

 

Göttingen/Stade. Er wiegt nur 850 Gramm, kann aber ein Vielfaches seines Eigengewichts transportieren: Mit dem Modellflieger "Hydra" aus Carbon-Verbundwerkstoff (CFK) haben zehn Studierende des PFH Hansecampus Stade den internationalen Konstruktions- und Flugwettbewerb "Payload Challenge" für sich entschieden. Bereits zum sechsten Mal nahm ein Team der Hochschule am Wettbewerb im englischen York teil und zum dritten Mal holte eine PFH-Gruppe nun den ersten Platz.

 

Gegen zehn britische Teams und ein chinesisches traten die Stader am 11. und 12. Juni in ihrer Wettbewerbsklasse an. Ziel war es, ein möglichst leichtes Flugzeug zu bauen, das schwere Lasten sicher bewegen kann. Ihr Modellflugzeug Hydra musste in drei Wertungsflügen zunächst ohne, dann mit halber und schließlich mit voller Zuladung bestehen. Mit den chinesischen Studierenden einer Pekinger Universität lieferte sich Team Hydra ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Entscheidung fiel im letzten Flug: Der chinesische Flieger stürzte mit vier Kilogramm Zuladung ab, das Stader Modell blieb am Himmel – wenn auch nur mit 3,3 Kilogramm Zuladung, die schließlich für den Sieg nach Punkten ausreichten. In einer Ehrenrunde bewiesen die PFH-Studierenden, die vom Kooperationspartner Airbus parallel in Stade, Hamburg oder Bremen ausgebildet werden, dass ihr Flugzeug auch die maximale Zuladung von vier Kilo bewältigen kann. Dies entspricht dem 4,7-fachen des Eigengewichts.

 

 1,90 Meter Spannweite, nur 850 Gramm Gewicht

Gerade einmal 850 Gramm wiegt Hydra trotz ihrer beeindruckenden Flügelspannweite von 1,90 Meter. An der Entwicklung des superleichten Fliegers aus Carbon und Balsaholz haben die vier Studentinnen und sechs Studenten des Fachs Verbundwerkstoffe/Composites ganze neun Monate lang in ihrer Freizeit gearbeitet. Bei der Konstruktion der Flügel konnten sie sich noch an den Erkenntnissen orientieren, die ihre Kommilitonen im Vorjahr gesammelt hatten. Bereits 2015 ging der Siegerpokal der Payload Challenge nach Stade. Aber darüber hinaus musste Team Hydra neue Wege gehen. Denn ganz bewusst verändert die Wettbewerbsjury jedes Jahr die Regeln für den Bau, damit die Teilnehmer nicht auf alte Modelle zurückgreifen können.

So mussten die Studierenden in diesem Jahr zum Beispiel einen 15 Zentimeter großen Styroporball in den Aufbau integrieren. Auch deshalb fiel die Wahl auf eine innovative Doppelrumpfkonstruktion: Die Kugel fand ihren Platz zwischen den beiden Rümpfen, die hinten am Leitwerk wieder zusammenlaufen. Im Windkanal von Airbus am Standort Bremen testete die Gruppe dann unterschiedliche Leitwerkstypen für den Flieger. Am Ende erhielt das Leitwerk in V-Form Vorzug vor der T-Form. "Das V-Leitwerk überzeugte nicht nur im Windkanal, sondern hat auch das größere Leichtbaupotenzial – und es sieht einfach cooler aus", erklärt Teammitglied Alexander Keck.

Viele Werkstattstunden folgten auf diese Grundsatzentscheidungen. Vor dem Bau des Hydra-Fliegers fertigten die Studierenden zwei Prototypen an. Sie absolvierten Testflüge, optimierten die Flugeigenschaften und prüften immer wieder, ob noch Gewichtseinsparungen möglich sind. Mit Erfolg: Der erste Prototyp wog noch 1,32 Kilogramm, der Wettbewerbsflieger fast ein halbes Kilo weniger. Für den Erfolg in York war dies ein entscheidender Faktor. Und auch für die interessante Doppelrumpfkonstruktion wurde die Gruppe am Ende belohnt: Die englische Jury verlieh ihr zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives Design.

Unterstützung von Sponsoren und Mentoren

Finanzielle und materielle Unterstützung erhielt Team Hydra vom Airbus Werk Stade sowie Airbus Group Innovations, Premium Aerotec, der Hansestadt Stade, der Wirtschaftsförderung Landkreis Stade, der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, den Firmen Multiplex (Bremen) und Aluminium Oxid (Stade) sowie natürlich von der PFH Private Hochschule Göttingen, Hansecampus Stade. Außerdem standen den Studierenden drei Mentoren als Ratgeber zur Seite, allesamt Kommilitonen aus höheren Semestern, die früher selbst an der Challenge teilgenommen hatten.

 

Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites

Den europaweit einzigartigen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites mit Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) bietet die PFH an ihrem Hansecampus Stade an. Airbus, einer der Kooperationspartner der Hochschule, entsendet jährlich Studierende seiner CFK-verarbeitenden Standorte in den Studiengang. Dieser vermittelt Werkstoff- und Konstruktionskenntnisse für Faserverbundwerkstoffe, insbesondere für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK, auch als "Carbon" bezeichnet) und für glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK). Damit bildet er die Studierenden zu Spezialisten für eine Schlüsseltechnologie aus, die zum Beispiel im Flugzeug-, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbau sowie in der Windkraftindustrie stark nachgefragt werden. Interessenten können sich noch für den nächsten Studienstart im Oktober bei der PFH unter www.pfh.de/cfk-bachelor bewerben. Airbus bietet unter www.airbusgroup.com/ausbildung weitere Informationen.



Stader Team Hydra gewinnt die Payload Challenge Weight der BMFA und erhält den Innovation Award der Royal Aeronautic Society

Bild:Leichtbau-Flieger Hydra und der Siegerpokal der Payload Challenge. Foto: PFH

Mit 627,08 Punkten konnten sich das Team am 11./12. Juni im englischen York gegen die englischen Teams sowie der größten Konkurrenz, die chinesischen Beihang University durchsetzen und diese mit einem Vorsprung von über 200 Punkten schlagen! Dabei hatten sie mit einem Endgewicht von ca. 850g zwar nicht das leichteste Flugzeug, aber dafür waren sie als einziges Team im Stande erfolgreich den Flug mit 4 kg Payload zu absolvieren. Aber der Reihe nach.

 Als erstes stand der Leerflug an, durch den sich das Team für die weiteren Flüge qualifizierte. Hydra startete nach 1-2m Rollweg sofort in luftige Höhen und absolvierte die geforderte Platzrunde souverän, was nicht zuletzt auch dem Piloten zu verdanken war.

Der darauffolgende 2kg Flug funktionierte ebenfalls mit genauso großer Leichtigkeit und Hydra landete sicher auf dem Rollfeld. Die chinesische Beihang University hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings mit einem leichteren Flugzeug das gleiche Ergebnis erzielt, was durch das geringere Gewicht zu einer höheren Punktzahl führte. Alles hing also vom dritten Flug ab.

Beim letzten geforderten Flug mit maximal 4kg Payload ist der Ultra-Leichtbau-Flieger der Chinesen allerdings abgestürzt. Nach einem strategischen Teammeeting wurde beschlossen, die 1,5 Liter Tanks zu verwenden und mit 3,2 kg Payload zu fliegen, was die nötigen Punkte verschaffte um auch noch die verbleibende englische Konkurrenz zu übertreffen: Der Sieg war sicher!

 Bei der Siegerehrung wurde das Stader Team dann mit einem weiteren Preis überrascht: Dem Innovation Award der Royal Aeronautic Society! Dieser wird Teams mit herausragenden technischen Fähigkeiten, Teamwork und Organisation verliehen.

Aber dabei sollte es nicht bleiben: Nach Ende des Wettbewerbs wollte es das Stader Team noch einmal wissen und machte sich erneut auf den Weg aufs Rollfeld für einen finalen Flug mit 4kg Payload, also dem Gewicht, für das dasFlugzeug ausgelegt wurde. Nach einem erwartet langen Fahrweg konnte Hydra auch dieses letzte große Ziel erreichen und hob souverän vom Boden ab.

Nach dem Payload Flug zeigte der Pilot noch, was Hydra alles konnte: von Loopings bis Fassrollen war alles dabei.

Damit wurde das Projekt Payload Challenge 2016 erfolgreich abgeschlossen. Hydra sahnte alle Preise ab, die es für sie zu gewinnen gab.


Der Professor und sein Urban Vehicle

Bild: ©Tageblatt. Das Auto der Zukunft? Prof. Johann Tomforde im Modell eines Leichtbau CityVans, den er gemeinsam mit dem Forschungszentrum CFK NORD entwickeln möchte.

Autos zu erfinden und zu designen hat das Leben von Johann Tomforde bestimmt. Momentan ist der Professor dabei, gemeinsam mit dem Stader Forschungszentrum CFK NORD einen Leichtbau-CityVan zu entwickeln.


Das Fahrzeug soll vielfältig für den Personenverkehr und Transport eingesetzt werden - und zwar mit Elektroantrieb.


UCCON nennt Tomforde sein Konzept. Das steht für Urban Commuter  Connectivity-Vehicle und bedeutet so viel wie netzwerkfähiges Fahrzeug für den Stadtverkehr. Dieser Name beschreibt im Grunde das Programm: Es soll ein Auto in Form eines modern designten Transporters  oder Kleinbusses entwickelt und für den städtischen Zubringer- und Pendelverkehr eingesetzt werden - und das sowohl für den Personen - als auch für den Kleingüter-Transport.


Angetrieben werden soll dieser CityVan, der jederzeit vom Personen - auf den Gütertransport umgerüstet oder für beides gleichzeitig eingesetzt werden kann, durch leistungsfähige Radnaben-Elektromotoren mit genügend Reichweite. Weil entsprechende Batterien mit hoher Leistung  und großer Reichweite viel Gewicht haben und somit die Zuladung zu gering wird, setzt Tomforde auf Leichtbau-Strukturen. Denn er will einen flexiblen, stadttauglichen Van mit maximal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht entwickeln. Und die Zuladung soll mindestens bei der Hälfte also bei 1,7 bis 1,8 Tonnen liegen.


Weil Leichtbau die Kompetenz des CFK Valleys in Stade ist, hat sich Tomforde an den Vorstandsvorsitzenden des CFK Valley e.V., Dr. Gunnar Merz, gewandt. Der wiederum hat Kontakte zu interessierten Unternehmen und Entwicklern hergestellt. Wer da alles vernetzt ist, möchte Tomforde zurzeit noch nicht verraten. Aber: Es seien kompetente Hersteller und ein interessierter Investor darunter, die in der Lage wären, ein solches Fahrzeug zu bauen.


Merz und Tomforde sind gerade dabei, parallel dazu Forschungsgelder zu akquirieren, um die Entwicklung spezifischer Leichtbau-Konstruktionen voranzutreiben. Einen ersten Prototypen möchte Tomforde in gut zwei Jahren auf einer Automesse zeigen können. Im September dieses Jahres soll auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) für Nutzfahrzeuge in Hannover mit einer Konzeptstudie ein erster Ausblick gegeben werden.


Das UCCON-Konzept sei zukunftsweisend, ist Tomforde sicher. In den Großstädten und Ballungsräumen wird der PKW-Individualverkehr zwangsläufig zurückgehen. Und für die lokale Luftverbesserung sei die Elektromobilität die bessere Alternative für städtische Verkehre. Tomforde weiß auch: "Damit sich ein solches Fahrzeug am Markt etablieren kann, muss es in der Gesamtbilanz wirtschaftlch sein." Das bedeutet: Es muss in der Anschaffung günstig sein, einen hohen variablen Nutzen haben und im Handling kostensparend sein. Deshalb brauche dieser Van eine neue Architektur - auch und gerade beim Karosserieaufbau, so der Autodesigner. Das wiederum vergünstige die Gesamtbilanz, trotz des Einsatzes der noch teuren aber superleichten kohlefaserverstärkten Materialien.


Entscheidend an seinem Konzept seien aber die autonome Fahrbarkeit und die Netzwerkfähigkeit des neu kreierten CityVans, sagt der Experte. Über das Smartphone kann das Fahrzeug geordert und eingesetzt werden, wo der einzelne Kunde ihn braucht. Wer ein eigenes Fahrzeug besitzt, kann es zum Beispiel über Assistenzsysteme per Smartphone-Order alleine aus der Tiefgarage vorfahren lassen. Solche Prototypen wurden von Tomforde in einem Stuttgarter Forschungszentrum bereits erprobt und sind schon bald umsetzbar - zumindest technisch. Einsetzbar sei das Fahrzeug auch bei Paketdiensten oder als Auslieferungsfahrzeug, sagt Tomforde.


Der 69-jährige gilt als Erfinder des Smart. Er hat das Grundkonzept nicht nur 1969 schon kreiert, sondern das Stadtautokonzept auch bei Mercedes, wo er fast drei Jahrzehnte gewirkt hat, durchgesetzt. Tomforde erinnert sich: "Weil man ein solches Mini-Auto damals nicht in der Führungsebene mit dem Mercedes-Image verbinden wollte, wurde eine eigene Marke etabliert." Ihm sei damals vor allem wichtig gewesen, mit dem Smart ein völlig neues Autokonzept als vernetztendes Mobilitätssystem ins Bewusstsein der Autobauer zu bringen. Querdenken sei wichtig, um Zukunftsentwicklungen auf den Weg zu bringen, ist Tomforde überzeugt.


Und genau das soll nun mit den kleinen urbanen Kleinbus passieren. Eine universelle Sicherheits-Plattform - wahrscheinlich aus einer einzigen CFK-Struktur - könne mit allen möglichen Aufbauten und Nutzungen versehen werden. "Ein grundlegend neues Konzept für die urbane und vernetzende Mobilität verlangt nach völlig neuen Leichtbauweisen", sagt Tomforde. Mit dem UCCON-Projekt, so die Überzeugung der Beteiligten, könne das CFK-Valley in Stade künftig vorne in der Automobilbranche mitmischen.


Zur Person:


Professor Johann Tomforde (69) ist bei Bargstedt im Landkreis Stade aufgewachsen. Er studiert in Hamburg Fahrzeugbau und Design. Anschließend ging er 1970 zu Mercedes Benz nach Sindelfingen. 1998 gründete er als Geschäftsführer das hymer idc Innovations- und Design-Center in Pforzheim. 2009 dann gründete Tomforde das Competence & Design Center for Mobility Innovations in Böblingen. Außerdem wirkt er als Berater für viele Mobilitätsunternehmen. Am neuesten Projekt ist Tomforde auch mit seiner Teammobility GmbH beteiligt.



Kuka Industries für CFK:Automatisiert zum robusten CFK-Flugzeugbauteil

Bild: ©Kuka Industries

Faserverbundwerkstoffe sind bei Flugzeugbauern immer beliebter. Stabil und leicht, erfüllt CFK heute viele Konstrukteurswünsche. Die Serienfertigung bleibt aufgrund der hohen Anforderungen im Flugzeugbau eine Herausforderung. Nun soll die Forschung helfen. Den kompletten Bericht finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.



Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Bundestagsabgeordneter Oliver Grundmann zu Besuch bei CTT

von links nach rechts:Carbon TT-Geschäftsführer Gerret Kalkoffen, Enak Ferlemann und Oliver Grundmann ©tageblatt

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann und der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann besuchten gemeinsam mit Michael Petz, Leiter der Innovationsförderung der IHK Stade, das Unternehmen Carbon Truck & Trailer GmbH in Stade. Das ideenreiche Start-Up arbeitet mit Hochdruck an einer Fahrzeug-Innovation: Transporter aus Carbonfaserkunststoff (CFK). Die Produktion von Carbon Truck & Trailer GmbH findet im CFK NORD statt, einer Forschungseinrichtung, die 2010 in direkter Nachbarschaft zu Airbus gegründet wurde. ©Tageblatt



StadtBus 2007 - Wiepenkathen - Bf. Stade - Airbus - S-Bahn Agathenburg

Zum 03.09.2015 wird die StadtBus-Linie 2007, die seit Dezember 2013 zwischen Wiepenkathen und Ottenbeck verkehrt, über die bisherige Endhaltestelle Stade, Airbus-Straße bis S-Bahn Agathenburg verlängert. Dadurch profitieren sowohl die Bürger Ottenbecks und Agathenburgs als auch die Beschäftigten des Airbus-Werks, von CFK Valley und von CFK NORD. Durch die abgestimmten Fahrpläne zwischen der Linie 2007 und der S3 verkürzen sich die Fahrtzeiten in/aus Richtung Hamburg erheblich. Hier finden Sie den Fahrplan als Leitet Herunterladen der Datei einPDF-Datei.



Stader Studierende gewinnen Flugwettbewerb in York

Das Team Helios mit den Mentoren: Thomas Seren, Julian Wiemers, Claudia Claasen, Julia Hadler, Kristin Blanken, Tobias Kuhrt, Christian Bade (hinten, v.l.n.r.), Moritz Reiners, Peer Rüffer, Sven Schrameyer, Fiona Sander, David Holdt (vorne, v.l.n.r.). Der Siegerflieger Helios ist links im Bild. © PFH

Schwer beladen zum Sieg

 09-07-2015

Göttingen/Stade. Mit einem ultraleichten Modellflieger aus Carbon-Verbundwerkstoff (CFK) haben neun Studierende des PFH Hansecampus Stade den Konstruktions- und Flugwettbewerb "Payload Challenge" im englischen York gewonnen. Ziel war es, ein möglichst leichtes Flugzeug zu bauen, dass schwere Lasten sicher transportieren kann.

 

Trotz 1,65 Metern Flügelspannweite wiegt der Modellflieger "Helios", den die Studentinnen und Studenten des Bachelorstudiums Verbundwerkstoffe/Composites gemeinsam für den Wettbewerb entworfen und gebaut hatten, nur 750 Gramm. Und auch bei Zuladung von 4.100 Gramm Wasser, also dem 5,5-fachen des Eigengewichts, beweist er noch sehr gute Flugeigenschaften. Zum Vergleich: Verkehrsflugzeuge schaffen in der Regel nur die 1,4-fache Zuladung des Eigengewichts.

 

Zehn Monate Vorbereitungszeit

Seit September 2014 haben die Studierenden, die den PFH-Kooperationsunternehmen Airbus Operations GmbH und Premium AEROTEC GmbH angehören, für das Projekt Entwürfe gezeichnet, Prototypen entwickelt und Tests im Windkanal durchgeführt. Dabei standen den Kommilitonen drei Absolventen der Hochschule als Mentoren zur Seite, die den Wettbewerb bereits in den Vorjahren bestritten hatten. Finanzielle und materielle Unterstützung erhielt das Team Helios vom Airbus E-Fan Projekt sowie vom Stader Airbus Werk, der PFH Private Hochschule Göttingen, der Hansestadt Stade sowie den Firmen Multiplex (Bremen), Klenk (Balzheim) und innos-Sperlich (Göttingen).

 

In drei Runden zum Sieg

Beim Wettbewerb in York am letzten Juniwochenende präsentierten die Studierenden nach der intensiven Vorbereitung so das leichteste Flugzeug unter den 13 teilnehmenden internationalen Teams. In drei Wertungsflügen zuerst ohne, dann mit halber und schließlich mit voller Zuladung von vier Kilogramm galt es, die Konkurrenz zu überflügeln. "Unser Flieger zeigte in jedem Durchgang eine tolle Performance. So war uns schon nach dem zweiten Flug der Sieg kaum noch zu nehmen", berichtet CFK-Student Moritz Reiners. Letztlich gewann das Stader Team mit deutlichem Abstand vor einer studentischen Gruppe aus Liverpool (Großbritannien).

 

Mit einem zweiten Leichtbauflieger konnten anschließend auch die drei Mentoren der Gruppe in York auftrumpfen. Die drei arbeiten inzwischen als Ingenieure bei Premium AEROTEC GmbH und Airbus Operations GmbH. Sie hatten nebenbei ein Modell für die separat ausgetragene Payload Challenge Quantity konstruiert. Ihre Aufgabe war es, in sieben Minuten möglichst viele Tennisbälle zu transportieren – die vorgegebene Strecke konnte dabei mehrfach geflogen werden. Mit dem Resultat von 98 Bällen erreichte das Team unter zehn Startern den dritten Platz.  

 

Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites

Den europaweit einzigartigen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang "Verbundwerkstoffe/Composites" mit Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) bietet die PFH an ihrem Hansecampus Stade an. Airbus entsendet jährlich Auszubildende seiner CFK-verarbeitenden Standorte als Studenten in den Studiengang. Er vermittelt Werkstoff- und Konstruktionskenntnisse für Faserverbundwerkstoffe, insbesondere für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK, auch als "Carbon" bezeichnet) und für glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK). Damit bildet er die Studierenden zu Spezialisten für eine Schlüsseltechnologie aus, die insbesondere im Flugzeugbau stark nachgefragt werden. Interessenten können sich online für den Studienstart bei Airbus bewerben: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.airbusgroup.com/ausbildung. Informationen zum Studiengang gibt es unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pfh.de/cfk-bachelor.

 

Im Helios-Blog werden in den kommenden Tagen einige Fotos und Videos über den Wettbewerb eingestellt.Er ist unter folgender Adresse abrufbar: Öffnet externen Link in neuem Fensterheliosplc15.wordpress.com. Hier wurde das Konzept und der Baufortschritt genauer festgehalten. 


 



Die Welt zu Gast im CFK Valley

Foto Michael Hensel - Fotodesign / CFK-Valley Stade Convention GbR ©

Aus der ganzen Welt kamen 320 Teilnehmer um bei der CFK Valley Convention am 16./17.06.2015 teilzuhaben um über die Zukunft der carbonfaserverstärkten Kunststoffe zu diskutieren und ihr Wissen auszutauschen. Gäste aus Japan, Korea, Brasilien, den USA, China sowie verschiedenen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Österreich und Belgien wurden von Dr. Gunnar Merz, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender des CFK Valley e.V. willkommen geheißen und wies dabei auf die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit hin - jetzt und in Zukunft. Mehr dazu lesen Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.



CFK Valley feiert 10-jähriges Bestehen

Foto: www.schoenes-foto.de ©

-CFK Valley ist ein welteit führendes etabliertes Kompetenznetzwerk für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK)


-Kompetenzen im Bereich CFK werden gebündelt und branchenübergreifend ausgetauscht.


-Die erfolgreiche Entwicklung und das 10-jährige Bestehen feierte der Verein zusammen mit rund 250 Gästen in der Solarhalle des CFK NORD in Stade.


-Zu den geladenen Gästen zählten Persönlichkeiten aus der Bundes- und Landespolitik, der internationalen Wirtschaft und dem Hochleistungssport.


-Sponsoren der Veranstaltung waren Airbus und DOW.


Mehr dazu lesen Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.



CFK-Valley Stade: CFK Netzwerk feiert sein 10-jähriges Bestehen

Foto: www.schoenes-foto.de ©

Am 27.11.2014 feiert CFK-Valley Stade e.V. sein 10-jähriges Bestehen und zieht eine positive Bilanz: seit seiner Gründung im Jahr 2004 habe sich der Verein zu einem führenden europaweit etablierten Kompetenznetzwerk für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) entwickelt.


Derzeit sind mehr als 100 renommierte, nationale und internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Kompetenznetzerk organisiert. Diese decken die gesamte Prozesskette von der Ausbildung über Technologieentwicklung bis zum Recycling ab. In den vergangenen zehn Jahren sei vieles bewegt und geschaffen worden, auf das der Verein und seine Mitglieder mit Stolz zurückblicken dürfen. Mehr dazu lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.



Die besten Nachwuchshandwerker 2014 - Kammersiegerehrung im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Fotoquelle: Foto Schattke

Sie sind die besten Praktiker des Jahres 2014: 48 Gesellen aus dem Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade wurden in Stade als Sieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks geehrt.


Die 18 Gesellinen und 30 Gesellen aus dem gesamten Kammerbezirk erhielten am Donnerstag im CFK NORD Forschungszentrum in Stade Siegerurkunden von Kammerpräsident Detlef Bade. Bade gratulierte den Siegern zu ihrem Erfolg. "Sie können stolz sein auf Ihre Leistung", sagte er. Außerdem betonte der Kammerpräsident die guten Chancen, die das Handwerk den jungen Menschen biete. Sie erhielten nicht nur eine solide berufliche Ausbildung, sondern hätten auch sehr gute Berufsaussichten und die Möglichkeit später einmal einen eigenen Betrieb zu gründen. Bade dankte auch den Ausbildungsbetrieben, Ausbildern und Berufsschullehrern für Ihren Einsatz. "Ohne Ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.", so Bade. Die Grüße der Stadt Stade überbrachte der stellvertretende Bürgermeister und Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann, der den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern zu Ihrer hervorragenden Leistung gratulierte.


Als besonderes Highlight berichtete Christian Lübbers, Geschäftsführer der CFK NORD Betriebsgesellschaft, über die Entstehung des CFK Valleys, des Kompetenznetzwerkes für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), in dem rund 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, um neue Prozese, Verfahren und Produkte im Leichtbau mit CFK und Faserverbundwerkstoffen zu entwickeln und  umzusetzen.


Nach dem erfolgreichen Abschneiden der jungen Handwerker bei der ersten Runde des Wettbewerbs folgt die Ausscheidung auf Landesebene. Am 3. November wird sich in Celle bei der Landessiegererhrung zeigen, welche Junghandwerker sich niedersachsenweit durchgesetzt haben. Die Siegerehrung des Bundeswettbewerbs ist am 29. November 2014 in Mannheim.


Für die Teilnahme am Leistungswettbewerb qualifiziert sich jeder Geselle, der in der praktischen Prüfung, also mit dem Gesellenstück oder der Arbeitsprobe, und in der Gesamtnote mindestens die Note Zwei erreicht und das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.



"70 % Gewichtsverlust durch Niedersachsen-Diät" about cities-Blog

17.10.2014

 


Ähnlich wie das Silicon Valley der Computer-Technik bei San Francisco gibt es in Stade das CFK Valley. Mehr dazu lesen Sie im hier im Öffnet externen Link in neuem FensterBlog bei aboutcities vom 17.10.2014.


 



Infomobil von Rose + Krieger Automatisierungstechnik zu Besuch im Forschungszentrum

Fotoquelle: Rose + Krieger

 


25.09.2014


Die Firma Rose + Krieger, Hersteller von Elementen für Verbindungs- und


Lineartechnik, besucht das Forschungszentrum am 25.09.2014 in der Zeit von 08:30 bis 13:00 Uhr mit einem Infomobil. Interessierte haben die Möglichkeit, Produkte des Unternehmens live zu erleben. Das Infomobil verschafft auf 20 Präsentationstafeln einen Überblick über das Produktprogramm. Einige Exponate zeigen Anwendungsmöglichkeiten auf und mit modernster Videotechnik werden Produktvideos präsentiert. Den Lageplan des Infomobils finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.



CDU Fraktion-Schwerte zu Besuch im CFK NORD Forschungszentrum

11.07.2014


Die CDU-Fraktion Schwerte besuchte für 4 Tage das Alte Land. Kern der Fahrt bildete der umfassende Erfahrungsaustausch mit der Wirtschaftsförderung Stade. Katja Henning von der CFK NORD Betriebsgesellschaft und Thomas Friedrichs als Wirtschaftsförderer der Stadt Stade  empfingen die Mitglieder der Fraktion im Forschungszentrum CFK NORD. In einem informativen Vortrag führten sie die Gruppe in den Werkstoff CFK ein. Im Anschluss daran erfolgte eine konstruktive Auseinandersetzung mit vielen wichtigen Informationen zwischen der Wirtschaftsförderung Stade und der Wirtschaftsförderung Schwerte.


 



7. Innovation Day "Cabin & Automotive Interior Lightweight Strategies"

Motorradgespann "Mython". Foto: CFK Valley ©

25./26.09.2013 


Bei der Fachveranstaltung des CFK-Valley Stade e.V. wurden zukünftige Leichtbau-Strategien in der Luftfahrt- und Automobilindustrie gezeigt. 


Der 7. Innovation Day begann mit einem Standortrundgang durch das Forschungszentrum CFK NORD. Highlight des Abends war im Anschluss die Premierenpräsentation des Leichtbau-Motorrad-Gespanns "Mython" der Kämmerer Group. Das aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) hergestellte Gespann wurde in Zusammenarbeit mit dem Gespannbauer Mobec gefertigt und besteht aus einem Harley Davidson V Rod Bike, welches optisch dem aus CFK gefertigten Beiwagen angepasst wurde. Das Gespann dient zukünftig als Aushängeschild, um mit dem Produkt die Kompetenzen plastisch darzustellen. Die Kämmerer Group plant eine Kleinserienfertigung des außergewöhnlichen Fahrzeugs. 


Gewichtseinsparungen sind sowohl in der Luftfahrt als auch im Automobilbau aufgrund der stetig steigenden Kerosin- und Rohölpreise ein zentrales Thema. Bei einer Gewichtsreduzierug von nur einem Kilogramm kann der Kerosinverbrauch um 25.000 kg reduziert werden. Die rund 120 Teilnehmer wurden bei dieser Veranstaltung über die Gewichtseinsparpotenziale speziell in der Kabinenausstattung bei Flugzeugen und der Innenausstattung von Automobilen informiert.



Forscher aus dem CFK NORD gewinnen Innovationspreis

CFK Valley Convention Gewinner. Foto: Lüder©

20.6.2013

Zwei Forscher des im CFK NORD ansässigen Fraunhofer IFAM haben in diesem Jahr den Innovationspreis der CFK-Valley Stade Convention, den „Composite Innovation Award“, gewonnen.  Gregor Graßl und Matthias Ott entwickelten zusammen mit Oliver Bottler von Airtech-Europe Sarl eine Trennfolie, durch die bei der CFK-Produktion auf chemische Trennmittel verzichtet werden kann. Für diese Innovation wurden sie jetzt ausgezeichnet und können sich über einen mit 18.000 Euro dotierten Masterstudiengang an der PFH Göttingen freuen, der von der Hansestadt Stade, dem CFK-Valley Stade e.V. und der Privaten Hochschule Göttingen gestiftet wird.

Der Innovationspreis wird jedes Jahr im Rahmen der internationalen CFK-Konferenz vergeben, die 2013 bereits zum siebten Mal in Stade stattfand und erneut ausgebucht war. 360 Gäste aus aller Welt informierten sich an zwei Tagen über Innovationen, Neuerungen und Anwendungsbeispiele. Die Keynote wurde in diesem Jahr von Dr. Amer Affan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten  gehalten, der über Anwendungen  aus Verbundwerkstoffen in der Architektur referierte. Auch die Forschungsbetriebe aus dem CFK NORD nahmen als Teilnehmer oder Referenten an der Konferenz teil. So eröffnete Prof. Dr. Martin Wiedemann, Direktor des DLR Instituts für Faserverbundtechnik und Adaptronik, den zweiten Tag mit einem Vortrag über Simulation und Produktion.  Die Abendveranstaltung fand in der Solarhalle des CFK NORD statt.

Die nächste Termin für die CFK-Valley Convention steht bereits fest: Am 24. und 25. Juni 2014 trifft sich die Branche wieder in Stade.


Preisgekrönte Architektur im CFK NORD

Teufelsmoor: Ein echter Hingucker. Die "Himmelstreppe" steht im Teufelsmoor bei Worpswede. Foto: Alexander Güth©
CFK NORD: Steht bei Architekten hoch im Kurs: Das Forschungszentrum mit seiner markanten Solarhalle. Foto: CFK NORD/Elsen©

31.01.2013

Das Stader Forschungszentrum CFK NORD steht mit seiner markanten Architektur einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses: Der Bund Deutscher Architekten (BDA) wird einen Monat lang die Ausstellung „BDA Preis Niedersachsen 2012“ in der Solarhalle zeigen. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Forschungszentrum bei den Architekten erste Wahl ist: Schon im Juni 2011 war das CFK NORD zum Tag der Architektur in den Pool besonders sehenswerter, zeitgenössischer Objekte aufgenommen worden.

Alle drei Jahre verleiht der BDA-Landesverband Niedersachsen seinen Architekturpreis für beispielhafte baukünstlerische Leistungen an Architekten und Bauherren. 69 Arbeiten wurden für die aktuelle Preisvergabe eingereicht, von denen insgesamt zehn ausgezeichnet wurden. Allein fünf davon befinden sich im Bezirk Lüneburg/Stade, wie etwa ein Aussichtsturm im Teufelsmoor, die Erweiterung des Roselius-Museums in Worpswede oder das neue Parkdeck der Leuphana-Universität Lüneburg.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in der Solarhalle des CFK NORD die aktuellen Preisträger aus Niedersachsen zeigen können“, sagt Architekt Bernd Mügge von der BDA-Bezirksgruppe Lüneburg-Stade. „Das Gebäude ist architektonisch sehr interessant und immer einen Besuch wert“.

Die Ausstellung wird offiziell am Mittwoch, 6. Februar, um 17.30 Uhr durch Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber, Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms und den BDA-Landesvorsitzenden Harald Kiefer eröffnet.

Interessierte Besucher können die Ausstellung  vom 7. Februar bis 7. März in der Solarhalle des CFK NORD besuchen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 17 Uhr, sowie Freitag von 8 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Im Foyer der Solarhalle konnten sich die Besucher umfassend zum Thema Windenergie informieren. © CFK NORD/Lüder
Prof. Axel Hermann stellte den Fachbesuchern das CFK Valley vor. © CFK NORD/Lüder

19.11.2012


Die Windkraftbranche zu Gast im CFK NORD


Ganz im Zeichen der Windkraft stand das Forschungszentrum CFK NORD als Tagungsort des 3. Windbranchentages, zu dem zahlreiche Experten nach Stade kamen. Denn auch bei der Herstellung von Windkraftanlagen, und ganz speziell von Rotorblättern, spielt CFK eine immer größere Rolle. Wo genau Gemeinsamkeiten bestehen und sich Synergien zwischen den Anforderungen der Luftfahrt - die bislang Schwerpunkt der Forschungsthemen im CFK NORD ist - und der Windkraft ergeben, zeigten u.a. Felix Kruse (DLR), Dirk Niermann (Fraunhofer) und Gunnar Merz (DOW) in Fachvorträgen auf. Zuvor gab CFK-Valley Vorstand Axel Herrmann den rund 120 Gästen einen Überblick über die geballte CFK-Kompetenz rund um das Forschungszentrum CFK NORD. Es liege nahe, dass die Stader Forschungsunternehmen ihre Kompetenz aus der Luftfahrt angesichts der stark steigenden Nachfrage nach Windkraft auch in diese Branche einbringen. "Das Rotorblatt einer Windkraftanlage ist Sonne, Wind und Wetter genauso ausgesetzt wie die Tragfläche eines Airbus", gab Herrmann ein praktisches Beispiel. "Wir haben viele gemeinsame Ansatzpunkte", ermunterte er die Experten aus Luftfahrt und Windkraft zum Wissensaustausch. Thomas Friedrichs, Wirtschaftsförderer der Hansestadt Stade, stellte in seinem Vortrag die Chancen und Potentiale der Region als Standort erneuerbarer Energien vor. "Die Küstenregion kann Gewinner der Energiewende sein - dafür muss aber die Zusammenarbeit gestärkt werden."


Daneben informierten in der Solarhalle Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen, sowie der Bundesverband Windenergie als Veranstalter, über die verschiedenen Möglichkeiten von Windparks und deren Förderungsmöglichkeiten.



19.11.2012

 

CFK-Kiste: Lehrerfortbildung im Landkreis Stade

 

Angesichts des allgemein, aber auch im Landkreis Stade zunehmenden Fachkräftemangels und der Bedeutung des Wirtschaftsstandortes spielt das Thema MINT-Bildung (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) eine zentrale Rolle und ist deshalb auch ein Handlungsschwerpunkt bei den Aktivitäten bei „Lernen vor Ort“ und dem dafür eingerichteten Bildungsbüro des Landkreises Stade. Mit dem Projekt „Lernen vor Ort“ fließen Bundes- und EU-Mittel in den Landkreis Stade, die u.a. für den Bereich MINT eingesetzt werden können, z.B. für das Projekt „CFK-Kiste“. Lehrkräfte und Unternehmen haben gegenüber dem Bildungsbüro den Bedarf an Fortbildung im Bereich CFK erklärt. Besonders interessant ist die Idee, ein regional bei Unternehmen und Bildungsinstitutionen, aber auch in der öffentlichen Wahrnehmung wichtiges Thema, nämlich die innovativen Entwicklungen rund um den Werksstoff CFK für experimentelle Ansätze im Unterricht nutzbar zu machen. Im Landkreis Stade werden bereits, unterstützt auch vom Bildungsbüro, u. a. Klassenkisten der Deutschen Telekom-Stiftung eingesetzt, die experimentierendes Lernen unterstützen sollen. Mit der CFK-Kiste wird dieser  Ansatz auf das regionale Thema CFK übertragen. Adressaten für die „CFK-Lehrerfortbildung“ sind Biologie-, Chemie-, Physik- und Arbeit/Wirtschaft/Technik-Lehrkräfte.  Der Einsatz ist in allen Schulformen ab Klasse 5 möglich. Lehrkräfte haben an der Handreichung mitgewirkt:

 

CFK hat im Landkreis Stade im Flugzeug- und Bootsbau und damit auch für die Berufsorientierung eine besondere Bedeutung. Um die Werkstoffklasse der Faserverbundstoffe erfolgreich nutzen bzw. ihre Einsatzbreite erfassen zu können, sind umfangreiche Kenntnisse zur Vielzahl der Materialien und ihrer Eigenschaften sowie zu den Verarbeitungsverfahren erforderlich. Dieses stellt Einsteiger aber auch Fachleute immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Teilnehmer/innen erhalten einen praxisorientierten Einblick in die Welt der Faserverbundwerkstoffe. In dem zweitägigen Seminar werden theoretische Grundkenntnisse zu Materialien und Prozessen durch praktische Anwendung untermauert. Die CFK-Kiste ist mit zahlreichen Vorführmaterialien und Versuchen ausgestattet, die im Verlauf der Fortbildung vorgestellt und getestet werden. Dabei werden Bezüge zur Alltagswelt und zu den Inhalten der Kerncurricula hergestellt. Im praktischen Teil können die Teilnehmer/innen ein eigenes kleines Objekt laminieren. Die Fortbildung und die CFK-Kiste sind auf den Einsatz und zur Durchführung von Versuchen mit Schüler/innen im Fachunterricht abgestimmt. Ein Begleitordner mit Versuchsbeschreibungen und Sachanalysen unterstützen die Vorbereitung. Lehrkräfte (Biologie, Chemie, Physik, Technik, Berufsorientierung), die den Einstieg in die Welt der Faserverbundwerkstoffe zur Erweiterung und Bereicherung des Unterrichts oder zur Gestaltung von AGs oder Projekttagen suchen und ihr Fachwissen in diesem Bereich erweitern möchten.  Die CFK-Kiste wird ausschließlich an Teilnehmer/innen der Fortbildung bzw. deren Schule abgegeben. Die Kosten der CFK-Kiste betragen für Schulen im Landkreis Stade 190,-€ (statt 285,-€), weil die Kreissparkasse Stade (nach anderen Sponsoren) ein Drittel der Kosten übernimmt. Das Fortbildungsseminar wird finanziell gefördert durch CFK-Valley Stade e.V. und das Forschungszentrum CFK NORD.

 

 

CFK – der Werkstoff der Zukunft / Lehrerfortbildung* im Landkreis Stade

Die Teilnehmer/innen erhalten einen praxisorientierten Einblick in die Welt der Faser-verbundwerkstoffe. In dem zweitägigen Seminar werden theoretische Grundkenntnisse zu Materialien und Prozessen durch praktische Anwendung untermauert. Die CFK-Kiste ist mit zahlreichen Vorführmaterialien und Versuchen ausgestattet, die im Verlauf der Fortbildung vorgestellt und getestet werden. Dabei werden Bezüge zur Alltagswelt und zu den Inhalten der Kerncurricula der Fächer Biologie, Chemie, Physik, Technik und Berufsorientierung hergestellt. Die CFK-Kiste wird ausschließlich an Teilnehmer/innen der Fortbildung bzw. deren Schule abgegeben. Die Kosten der CFK-Kiste betragen für Schulen im Landkreis Stade 190,-€ (statt 285,-€),weil die Kreissparkasse Stade (nach anderen Sponsoren) ein Drittel der Kosten übernimmt.

 

Termine: 7./8. Dezember 2012 sowie 15./16. Februar 2013

Dauer: 9.00 – 17.00 Uhr,

Ort: Stade

Teilnehmerzahl: 8 – 12

Kosten: 140,- bis 180,-€/TN

Referent: Dr.-Ing. Hauke Lengsfeld

Anmeldung: VeDaB Kurs-Nr. KBED12.49.052

Veranstalter: Regionales Kompetenzzentrum für Lehrer(innen)fortbildung Bad Bederkesa

Information und Vermittlung: 04141-12 172, elke.weh@landkreis-stade.de

* finanziell gefördert durch CFK-Valley Stade e.V., Forschungszentrum CFK NORD und weitere Firmen der Branche.

 


Katja Henning (links) führt künftig einmal im Quartal interessierte Besucher durch das Forschungszentrum. © CFK NORD/Lüder
Im Infopoint können die Besonderheiten von CFK hautnah erlebt werden. © CFK NORD/Lüder

31.10.2012


Erste öffentliche Führung durch das Stader Forschungszentrum CFK NORD


Das Stader Forschungszentrum CFK NORD öffnet ab sofort regelmäßig für interessierte Besucher seine Tore und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Diese Gelegenheit wollten sich bei der ersten öffentlichen Führung 28 Besucher nicht entgehen lassen. Sie hatten sich rechtzeitig angemeldet, denn die geführten Touren sind nur nach Voranmeldung und in limitierter Gruppengröße möglich. "Es gibt viel zu sehen und zu erfahren. Mit zu großen Gruppen wäre so eine Rundtour durch den Infopoint und das CFK NORD nicht möglich", erläutert Katja Henning vom Forschungszentrum. Das Interesse sei groß und gehe durch alle Altersschichten. Sowohl Schulkinder als auch Pensionäre nahmen an dem rund zweieinhalbstündigen Rundgang teil und informierten sich über den Leichtbauwerkstoff der Zukunft.


Die öffentlichen Führungen werden ab sofort einmal im Quartal stattfinden und beginnen jeweils im Infopoint. Dort erläutert Katja Henning u.a. anhand von Exponaten die Herkunft, Herstellung und Einsatzmöglichkeiten von CFK - vom Flugzeugbau über Fahrradhelme bis hin zu Windkraftanlagen. Anschließend geht es ins große Forschungszentrum. Die nächste öffentliche Führung findet am Mittwoch, 30. Januar 2013 statt. Anmeldungen sind unter 04141-777 6966 oder veranstaltungen(at)cfk-nord.de  möglich.


 



Windbranchentag der Region Elbe-Weser in Stade

30.10.2012


Der BWE, Regionalverband Elbe-Weser-Nord, lädt am Montag, 19. November 2012, ab 11.00 Uhr in das Forschungszentrum CFK NORD ein zum Windbranchentag. Hier die Anmeldeunterlagen als Leitet Herunterladen der Datei einPDF



DLR-Vorstand Prof. Wörner (li.) und der nds. Wirtschaftsminister Bode mit DLR-Mitarbeitern vor einem in BALU ausgehärteten CFK-Bauteil © CFK NORD/Lüder
Auf einem speziellen Schlitten wird das Bauteil in den Autoklaven hineingeschoben. © CFK NORD/Lüder

23.08.2012


DLR nimmt BALU in Betrieb


Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat seinen Forschungsautoklaven im CFK NORD jetzt offiziell in Betrieb genommen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und DLR-Vorstand Prof. Johann-Dietrich Wörner gaben den Startschuss für BALU (Biggest Autoclave Labaoratory Unit).


Tatsächlich ist der blaue Backofen mit einer Länge von 20 Metern und einem Durchmesser von fast sechs Metern der weltgrößte Forschungsautoklav. Für das DLR und seine Kunden jedoch spielt er vor allem wegen seiner technischen Fähigkeiten eine wichtige Rolle. „Der Wettbewerb im Bereich der kohlestofffaserverstärkten Kunststoffe ist sehr stark, daher ist diese Anlage in Stade sehr bedeutend für uns. Denn CFK-Forschung endet nicht im Labor, sondern erst bei der erfolgreichen Anwendung im industriellen Maßsatb “, so Wiedemann. Auch Wirtschaftsminister Bode hofft, dass das „Leichtbauland Niedersachsen“ mithilfe der hervorragenden DLR-Strukturen im CFK NORD seinen Vorsprung weiter ausbauen kann. „Wir sind immer einen Schritt schneller als Augsburg, so soll es auch bleiben“, mein Bode mit einem Augenzwinkern in Richtung der Forschungseinrichtungen in Süddeutschland. Das CFK Valley Stade sei schon jetzt eine Erfolgsgeschichte und habe seit 2004 mehr als 1000 Jobs geschaffen. Bei seinen Auslandsreisen mach er stets viel Werbung für Stade und erhalte durchweg positive Resonanzen.


Die rund 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie zahlreiche Pressevertreter konnten im CFK NORD anschließend live erleben, wie eine Flugzeugwand aus CFK in dem Autoklaven unter Druck  und Hitze ausgehärtet wird. Der eigentlichen Schwierigkeit bei diesem Prozess, den optimalen Zeitpunkt für den bestmöglichen Härtegrad zu bestimmen, begegnen die DLR-Forscher mit einem „virtuellen Autoklaven“. Diese Simulation läuft parallel zum Backvorgang in BALU und errechnet anhand der zahlreichen Daten u.a. aus Messfühlern, wie der Aushärteprozesse verlaufen wird. „Wir können den gesamten Prozess dadurch sehr genau steuern und sparen am Ende auch Zeit und Energie“, erläutert Prof. Martin Wiedemann, Direktor des DLR-Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik.


 



Mit E-Mobil vor dem Forschungszentrum CFK NORD in Stade. © CFK NORD/Lüder

11.07.2012


Innovationsberater treffen sich im Forschungszentrum CFK NORD

 

Cloud-Computing, Elektromobilität oder auch Faserverbundwerkstoffe: Mit diesen und anderen Themen befassten sich die niedersächsischen Innovationsberater zusammen mit Kollegen des TT-Ringes Nordrhein-Westfalen bei einem zweitägigen Erfahrungsaustausch in Stade. Der Tagungsort hätte nicht passender gewählt werden können: Die Solarhalle des Forschungszentrums CFK NORD. In dem futuristischen Gebäude forschen Gesellschaften wie Fraunhofer oder das DLR an Leichtbau-Lösungen für die Automobil- Luftfahrt und Windkraftbranche.

„Für uns in der Beratung werden Themen wie faserverstärkte Kunststoffe immer wichtiger“, erläutert Wulf Maasch, Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT) bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, der zu dem Treffen eingeladen hatte. Denn auch im Kfz-Bereich etwa werden immer mehr Faserverbundwerkstoffe eingesetzt, worauf auch die Betriebe reagieren müssen. „Grundsätzlich aber geht es bei unseren Treffen alle zwei Jahre darum, sich über Schwerpunkte in den Beratungen auszutauschen, ein Feedback einzuholen und Themen zu identifizieren, die zukünftig Bedeutung erlangen werden“, erläutert Maasch den Fahrplan der zwei Tage.

Ein Schwerpunkt des Erfahrungsaustauschs war die Elektromobilität und die Fragestellung, wie sich Handwerksbetriebe darauf einstellen können und müssen. Als Beispiel aus der Praxis stellte Jens Kirchner seinen umgebauten Fiat 500 zur Verfügung. Nach rund 8000 gefahrenen Kilometern konnte Kirchner sowohl Vorteile als auch Schwachpunkte benennen. 

Den hohen Beratungsbedarf in diesem Bereich unterstrich auch Holger Fiegenbaum, der sich für die Handwerkskammer um Herausforderungen und Perspektiven der Elektromobilität kümmert. „Die kundennahen Strukturen des Handwerks können ganz wesentlich zur Akzeptanz dieser neuen Technik beitragen, beispielsweise beim Service. Natürlich müssen dazu auch die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt und angeboten werden“, nennt Fiegenbaum Anforderungen für die nahe Zukunft. 

Das Thema Cloud-Computing sorgte am zweiten Tag des Treffens für rege Diskussionen unter den 16 Innovationsberatern. „Der Begriff an sich ist ziemlich verbrannt, gleichwohl das Auslagern von Daten schon seit Jahren Gang und Gäbe ist“, meint Wulf Maasch. „Cloud-Computing muss in den Betrieben noch besser erklärt werden, auch vor dem Hintergrund von Sicherheitsfragen“, umreißt Maasch einen zukünftigen Ansatz der Innovationsberater. Denn wichtige Unternehmensdaten wären nicht unbedingt am sichersten auf dem lokalen Rechnern im Büro eines Betriebes aufgehoben.

In spätestens zwei Jahren werden sich die niedersächsischen Innovationsberater erneut treffen um Positionen und Themen abzustecken.

 

 


Gewinner und Gönner: Preisverleihung des "Composite Innovation Award". © CFK NORD/Lüder

19.06.2012


Railway-Spezialist Voith gewinnt CFK-Award


Mit einer Zugkupplung aus CFK hat ein Forscherteam um den Bahn-Spezialisten Voith aus Salzgitter den diesjährigen "Composite Innovation Award" gewonnen, der im Rahmen der CFK-Valley Stade Convention verliehen wurde. Der internationale Fachkongress im Stadeum war mit 420 Teilnehmern so gut besucht wie noch nie. Kernthema in diesem Jahr waren die Produktivität und ökonomische Effizienz des Leichtbauwerkstoffs CFK. Im Fokus standen Synergien zwischen Wirtschaft und Forschung.


Über 50 Vorschläge wurden für den Innovation Award eingereicht. Die Jury entschied sich letztlich für einen so genannten Abschleppblock, mit dem auch ICE gezogen werden können. Er wird in jedem Führerstand mitgeführt und kommt zum Einsatz, wenn im Notfall Züge abgeschleppt werden müssen. Aufgrund seines hohen Gewichts von bislang rund 50 Kilo Stahl waren aber immer zwei Personen für die Montage notwendig. "Wir haben das Gewicht bei gleichen Belastungswerten halbiert. Unsere CFK-Kupplung wiegt nur noch 23 Kilo und kann somit auch von weiblichem Zugpersonal montiert werden", freut sich Lutz Kroll von der TU Chemnitz, die zusammen mit dem Leichtbauspezialisten East-4D ebenfalls an der Umsetzung des Voith-Projekts beteiligt war.


Kay-Uwe Kolshorn, Technischer Leiter für Kupplungskomponenten bei Voith, nahm den Preis von den CFK-Valley Stade Vorstandsmitgliedern Axel Herrmann und Thomas Friedrichs entgegen. Neben einem stilisierten Niedersachsenpferd aus CFK beinhaltet der Award vor allem einen Ingenieursstudiengang an der PFH Private Hochschule Göttingen Campus Stade im Wert von 18.000 Euro. Wer dort demnächst seinen Master in Composites machen darf, will Kolshorn gemeinsam mit dem Forscherteam entscheiden. Neben dem CFK-Valley Stade und der PFH wird der Award, der in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wurde, auch von der Hansestadt Stade unterstützt. Zu den früheren Preisträgern zählt unter anderem auch Matthew Beaumont von EADS Innovation Works, einem Forschungsunternehmen im CFK NORD. 



Felix Kruse leitet seit November die DLR-Aktivitäten im CFK NORD. © CFK NORD/Lüder

23.04.2012


DLR setzt auch auf Windkraft


Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt in seinem im Stader Forschungszentrum CFK NORD ansässigen Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) für die Zukunft auch verstärkt auf die Windkraft. "Die Technologien, die wir hier entwickeln, lassen sich bei der Produktion von beispielsweise Rotorblättern ebenso gut einsetzen wie in der Luftfahrt", sagt Felix Kruse, Leiter des ZLP. Das DLR hat im CFK NORD jetzt seine Aufbau- und Installationsphase weitgehend abgeschlossen und ist parallel bereits in die Projektphase gestartet. "Eine Roboteranlage zum Legen von CFK-Tapes ist praktisch betriebsbereit, wie auch der Autoklav", erläutert Kruse den Stand der Dinge. Die Genauigkeit der Anlagen sei hervorragend.


Eine besondere Technik hat sich das DLR für den Transport seiner Bauteile in der großen Forschungshallen ausgedacht: Diese werden in Zukunft mit einem Luftkissenfahrzeug zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen hin und her bewegt. In Vorbereitung ist außerdem noch eine komplette Produktionsstraße für kleinere CFK-Bauteile.


Felix Kruse hat die Leitung des ZLP Anfang November von Matthias Meyer übernommen. Er arbeitete zuvor an der Technischen Hochschule in Aachen und koordiniert von Stade aus auch die ZLP-Aktivitäten in Augsburg.



Vom Autoklaven des DLR zeigten sich die Besucher aus Japan sehr beeindruckt.
Dr. Bernd Hövel (re) von der Dow informierte über Rotorblätter für Windkraftanlagen. © CFK NORD/Lüder

14.12.2011


Besuch aus Japan im CFK NORD


Eine japanische Delegation hat im Rahmen einer einwöchigen Informationsreise durch Niedersachsen zum Thema Windenergie auch das CFK NORD besucht. Die 50 Vertreter aus Wirtschaft und Forschung wurden von CFK Valley Geschäftsstellenleiter Patrick Markert, Hubert Bühne von der IHK Stade und Staatssekretär Dr. Oliver Liersch aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium in der Solarhalle begrüßt. Bei einem anschließenden Rundgang durch das CFK NORD konnten sich die Gäste an Versuchsständen vom DLR, der Fraunhofer Gesellschaft und der Dow über den praktischen Einsatz von CFK in der Windenergiebranche und anderen Industriezweigen informieren. Das Thema Windenergie wird auch für Japan nach der Atomkatastrophe von Fukushima immer wichtiger. Niedersachsen ist in Deutschland das Windenergieland Nummer eins und damit erster Ansprechpartner, wenn es um Know-how und Zukunftslösungen geht. Neben dem CFK Valley Stade besuchte die japanische Delegation unter anderem auch Windparks in Husum sowie Offshore-Standorte in Cuxhaven und Bremerhaven. Weitere Stationen sind Lemwerder, Emden und Aurich.


 



Rundum sicher. Das CFK NORD durch ein umfassendes Sicherheitskonzept geschützt. © CFK NORD/Lüder

03.11.2011


Hohes Sicherheitslevel im CFK NORD


Die sensiblen Forschungseinrichtungen im CFK NORD werden durch ein umfassendes Sicherheitskonzept geschützt, das neben fest installierten Alarmvorrichtungen auch zusätzliche Gebäudekontrollen durch die Wako Nord GmbH beinhaltet. Speziell zur Nachtzeit und an den Wochenenden überwacht das Unternehmen, das vor allem in Norddeutschland in den Bereichen Objektschutz, Sicherheit und Schließdiensten aktiv ist, seit Anfang November auch das CFK NORD. "Das Thema Sicherheit wird bei uns großgeschrieben. Die schrittweise Umsetzung aller Bausteine unseres Sicherheitskonzepts ist damit abgeschlossen", so Zentrumsleiterin Karen Ulferts. Viele Forschungsbetriebe arbeiten nach der Anlaufphase inzwischen an konkreten Projekten und erwarten für den Jahresbeginn 2012 erste Ergebnisse. Das Forschungszentrum CFK NORD ist seit August 2010 geöffnet und seit zwei Monaten zu 100 % belegt. Rund 20 Unternehmen, Forschungsbetriebe und Hochschulen arbeiten an Zukunftslösungen für den Leichtbau-Verbundwerkstoff CFK.


 



Dr. Dirk Niermann ist zufrieden mit den Fortschritten im CFK NORD © CFK NORD

06.10.2011


"Ein bisschen Stolz ist auch dabei"


Gut ein Jahr nach dem Einzug ins Forschungszentrum CFK NORD zieht die Fraunhofer Gesellschaft eine positive Zwischenbilanz. Dr. Dirk Niermann, Leiter der Projektgruppe Fügen und Montieren FFM, ist mit den Fortschritten sehr zufrieden. Nachdem diverse Komponenten unter anderem für Fertigungsroboter ausgeschrieben wurden, rechnet Niermann bis Anfang 2012 mit dem Eintreffen aller Teile im CFK NORD. Hierbei handelt es sich um absolute Spezialanfertigungen, deren Produktion entsprechend aufwändig ist. "Dann erfolgt die Montage inklusive Programmierung, sodass unsere Maschinen ab nächsten Sommer laufen können". Ab diesem Zeitpunkt wird die Fraunhofer Gesellschaft auch personell im CFK NORD aufstocken. Derzeit ist das IFAM mit 17 Mitarbeitern in Stade vertreten, später sollen es bis zu 30 sein. Insgesamt, so Niermann, sei der Aufbau eines so großen Forschungszentrums eine ungeheuer spannende Aufgabe und auch ein Abenteuer. "Wir kommen gut voran und ein bisschen Stolz ist auch dabei."



© CFK NORD

06.09.2011


Volles Haus


Ein Jahr nach der Eröffnung ist das Forschungszentrum CFK NORD voll belegt. "Damit liegen wir über dem Plan", freut sich Geschäftsführer Thomas Friedrichs, der eigentlich erst in 2012 mit einer 100-Prozent-Auslastung kalkuliert hatte. Jetzt aber entschied sich mit der Firma "L&L Rotorservice" ein weiteres Unternehmen aus der CFK-Branche für das Stader Forschungszentrum, womit auch die letzten 30 qm vergeben sind. L&L Rotorservice ist ein Dienstleistungsunternehmen aus der Windenergie, das täglich mit Faserverbundwerkstoffen zu tun hat und viel Know-how für den CFK-Einsatz bei Rotorblättern einbringen kann. "Damit passt das Unternehmen ganz hervorragend ins CFK NORD", so Thomas Friedrichs. Partner der Firma L&L-Rotorservice aus Basdahl im Landkreis Rotenburg (Wümme) ist der Ingenieurdienstleister Spitzner Engineers aus Hamburg und die fk-Wind an der Hochschule Bremerhaven.


Weit fortgeschritten ist auch die Montage des über 25 Meter langen Autoklaven, der am Pfingstwochenende angeliefert wurde. "Am Strom sind wir noch nicht, denn das ist nicht mal so eben den Stecker reinstecken", sagt Dr. Matthias Meyer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Eine Tonne Kupfer müssten dafür aufgelegt werden. "Geplant ist aber für den November die Abnahme zusammen mit Airbus, sodass wir nach Abschluss aller Kalibrierungsarbeiten Anfang 2012 durchstarten können."



Führt die Tradition seines Vaters fort: Nikolai Kinski © www.nikolaikinski.de

18.07.2011


Nikolai Kinski zu Gast im CFK NORD


Der Schauspieler Nikolai Kinski wird am 20. August im Rahmen des Stader Holk-Festes Gedichte von Hermann Hesse in der Solarhalle des CFK NORD vortragen. Damit unterstreicht die architektonisch außergewöhnliche Solarhalle ihren Stellenwert als besonderer Veranstaltungsort. Zuletzt waren Werke des Künstlers Arno C. Schmetjen ausgestellt.


Nikolai Kinski wird an diesem Abend ab 19:45 so genannte Knittelverse von Hesse rezitieren, in denen es um Wein, Weib und den Weltschmerz geht. Kinskis Eltern sind der 1991 verstorbene deutsche Schauspieler Klaus Kinski und die Vietnamesin Minhoi Geneviéve Loanic. Er ist in Paris geboren, in den USA aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Der 34-Jährige hat in Los Angeles Schauspiel studiert und bereits in zahlreichen internationalen und deutschen Produktionen mitgewirkt. Daneben setzt er die Tradition seines Vaters als Rezitator fort.


Karten für die Veranstaltung sind an den bekannten Vorverkaufsstellen und über www.stadeum.de erhältlich. 


 


 



Zum Tag der Architektur hatte jeder die Gelegenheit, das Forschungszentrum bei einem Rundgang kennenzulernen. ©CFK NORD/ Lüder

28.06.2011


Große Resonanz auf den "Tag der Architektur"


Auf große Resonanz stieß das Angebot fachkundiger Führungen durch das Forschungszentrum CFK NORD am bundesweiten Tag der Architektur(26.06.2011). Mehr als 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich intensiv über das bauliche Konzept, die Architektur und die verwendeten Baustoffe in dem modernen Forschungszentrum zu informieren. Die Führungen wurden vom Architekten Helmut Hennings sowie den CFK NORD-Geschäftsführern Christian Lübbers und Thomas Friedrichs begleitet. Speziell die Solarhalle und die große Forschungshalle standen bei den Besuchern im Fokus des Interesses. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass das Angebot so gut angenommen wurde", resümierte Thomas Friedrichs. "Für uns war es wichtig auch einmal aufzuzeigen, dass das CFK NORD ein sehr durchdachtes und innovatives Gebäude ist. Hier wird nach zukunftsweisenden Lösungen geforscht, entsprechend hatten wir auch den Anspruch, keine 08/15-Halle zu bauen. Das ist ganz gut gelungen."



Glanzstück: Die Solarhalle ist ein architektonischer Anziehungspunkt des CFK NORD. ©CFK NORD/Lüder

21.06.2011


Tag der Architektur im CFK NORD


Nicht zuletzt aufgrund seiner markanten Architektur  mit dem vorgelagerten, kreisrunden Infopoint, dem angeschrägten Solardach und den seitlichen Büroriegeln ist das Forschungszentrum CFK NORD bemerkenswert. Die Architektenkammer Niedersachsen hat das Forschungszentrum daher in den Pool besonders sehenswerter, zeitgenössischer Objekte aufgenommen, die am 26. Juni 2011 besichtigt werden können. Dieser bundesweite „Tag der Architektur“ findet jedes Jahr am letzten Wochenende im Juni statt und ist für architekturbegeisterte inzwischen ein fester Termin.


Interessierte Besucher können an diesem Tag das CFK NORD ohne Anmeldung  besichtigen. Um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr sind drei Führungen vorgesehen. Treffpunkt ist die Solarhalle.



Vom Wasser aufs Land: Ein Kran hievte den 165 Tonnen-Koloss vom Schiff auf einen Spezialauflieger.. ©CFK NORD/Elsen
Vollsperrung der A 26 für zwei Stunden. ©CFK NORD/Elsen
Ankunft am CFK NORD und Montage des Verschlussdeckels. ©CFK NORD/Lüder
Über ein Schienensystem gelangte der "Schnellkochtopf" an seine endgültige Position. ©CFK NORD/Lüber

15.06.2011


DLR erhält Forschungsautoklav


Überpünktlich traf am Pfingstsonntag bei strahlendem Sonnenschein  der 25,5 Meter lange Autoklav für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im CFK NORD ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte der blaue „Schnellkochtopf“, in dem künftig CFK-Bauteile bis zu einer Länge von 20 Metern ausgehärtet werden können, bereits eine über zweiwöchige Reise aus dem westfälischen Coesfeld hinter sich. Per Schiff kam der Autoklav in Stadersand an. Der Verschlussdeckel wurde ebenfalls über den Dortmund-Ems-Kanal, Ijsselmeer, Mittellandkanal und die Elbe nach Stade gebracht. Der abschließende Transport zum Ottenbecker Damm wurde extra in die verkehrsarme Zeit am frühen Sonntagmorgen gelegt, da für den Schwertransport etliche Schilder und Ampeln demontiert, sowie die Autobahn 26 in Höhe der Abfahrt Stade Süd für zwei Stunden gesperrt werden musste. 


Nach der Ankunft am CFK NORD wurde der Autoklav über die Rückseite der Forschungshalle an seine endgültige  Position gebracht. Über eine spezielle Schienenkonstruktion gelangte der 190 Tonnen schwere Backofen schließlich vor die vorgesehene  Öffnung in der Halle. Am Mittwoch erfolgte das finale Einbringen in die Endposition. Dort beginnen nun die Ein- und Ausrichtungsarbeiten, die sich, inklusive einiger Testläufe, bis November hinziehen werden. Dann kann der Autoklav in die Forschungsarbeit des DLR integriert werden


Dr. Matthias Meyer, Leiter der Forschungsgruppe des DLR im CFK NORD, zeigte sich hoch zufrieden über den reibungslosen Transport und die Ankunft seiner wichtigsten Forschungswerkzeugs. „Das war großartig und ich bin begeistert, wie gut alles geklappt hat“. Jetzt könne die Arbeit richtig losgehen. Zu Beginn werden sich die Forscher des DLR auf das Aushärten von Flügelschalen konzentrieren.


 


Der Autoklav in Zahlen:


Gesamtlänge: 25,5 m
Außendurchmesser: 6,50 m
Beschickungsdurchmesser: 5,80 m
Beschickungslänge: 20 m
Max. Temperatur: 420 °C
Max. Druck: 10 bar
Gesamtgewicht: 190 t


 



Baut aus CFK keine Flugzeuge: Der Deinster Künstler Arno C. Schmetjen. ©CFK NORD/Lüder
Die Solarhalle des CFK NORD ist derzeit ein Treffpunkt für Kunstinteressierte. ©CFK NORD/Lüder

07.06.2011


Kunstausstellung im CFK NORD


Die Solarhalle des Forschungszentrums CFK NORD glänzt in diesen Tagen nicht nur von außen: Unter dem Glasdach zeigt der Künstler Arno C. Schmetjen in seiner Ausstellung "Carbon Art" den Leichtbauwerkstoff CFK von einer ganz anderen Seite. Über ein Jahr arbeitete Schmetjen in seinem Atelier in Deinste mit CFK, ließ sich von der Vielfältigkeit des Materials inspirieren und kombinierte CFK mit vielen anderen Stoffen und Materialien. So finden sich in der Ausstellung Skulpturen, in denen Schmetjen CFK-Teile mit Holz verbindet ebenso wie klassische Ölbilder , in denen der Künstler CFK-Matten eingearbeitet hat. "Es war für mich sehr faszinierend zu sehen und zu erleben, wie vielfältig CFK ist", erzählt Schmetjen, der zur Eröffnung des CFK NORD bereits Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister eines seiner ersten CFK-Werke überreichen konnte. Jetzt war Bundespräsident Christian Wulff vor Ort, um sich die neue Ausstellung bei seinem Antrittsbesuch in Niedersachsen anzusehen. "Einerseits ist CFK extrem hart und widerstandsfähig, andererseits aber auch ganz weich und elastisch, wenn es warm ist", so Schmetjen, der über 100 Bilder, Collagen und Skulpturen mit CFK geschaffen hat. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich in den Werken wider, die noch bis zum 14. Juli in der Solarhalle des CFK NORD zu sehen sind. Die Ausstellung kann werktags zwischen 9 und 17 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei.



Ankunft: Bundespräsident Christian Wulff und Ehefrau Bettina im CFK NORD. Im Hintergrund Ministerpräsident David McAllister mit Gattin. ©CFK NORD/ Lüder
Zwischenstation bei dem Protoypen eines Leichtbauflugzeugs vom DLR. ©CFK NORD/ Lüder

20.05.2011


Bundespräsidenten Christian Wulff besucht CFK NORD


Bei seinem Antrittsbesuch in Niedersachsen hat sich Bundespräsident Christian Wulff zusammen mit Ehefrau Bettina umfassend über die Forschungsarbeiten im CFK NORD informiert. Noch bevor Wulff in die Stader Altstadt fuhr, nutzte er die Gelegenheit um sich zusammen mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister die innovativen Anwendungsmöglichkeiten des  Leichtbauwerkstoffs bei einem Rundgang durch das CFK NORD zeigen zu lassen.  „Wenn man das hier alles sieht, braucht man sich um den Hightech-Standort Deutschland keine Sorgen zu machen“, meint Wulff, sichtlich beeindruckt von den Dimensionen und Möglichkeiten im CFK NORD. Der Bundespräsident lobte die visionäre Weitsicht, mit der in Stade auch auf lange Sicht durch die Forschung Standortsicherung betrieben werde. Der Norden habe bereits früh erkannt, dass Luft- und Raumfahrt wichtig seien, erinnerte Wulff an die Anfänge des CFK Valley. Noch in seiner Zeit als Ministerpräsident von Niedersachsen setzte das Bundesland auf den Ausbau der CFK-Forschung in Stade. Wulffs Nachfolger in Hannover, David McAllister, ist ebenfalls vom Erfolg des Leichtbauwerkstoffs überzeugt und sorgte dafür, dass der Bundespräsident bei seinem Antrittsbesuch auch im CFK NORD Station machte. Für Stade ist dies eine besondere Auszeichnung, da Stade neben der Landeshauptstadt einziger weitere Besuchsort in Niedersachsen ist.


Rund eineinhalb Stunden nahmen sich Wulff und McAllister Zeit, um sich verschiedene Maschinen und Exponate zeigen zu lassen. Die Nutzer im CFK NORD wie  DLR, Fraunhofer, DOW, EADS, Premium Aerotec, Airbus, Faserinstitut, Brötje, NTH oder PFH Göttingen  zeigten praktische Anwendungsbeispiele  für den Einsatz von CFK in der Luftfahrt, Windkraft oder Motorsport. Auch Lennart Kunschke, 13-jähriger Schüler des Stader Gymnasium Athenaeum und Jugend-Forscht-Preisträger, zeigte das von ihm gebaute CFK-Skateboard im Einsatz.  Den Abschluss bildete ein Besuch der Kunstaustellung „Carbon Art“ von Arno C. Schmetjen, der sich dem CFK von einer ganz anderen Seite genähert hat.  Seine Ausstellung kann noch bis zum 10. Juli in der Solarhalle des CFK NORD besucht werden.


Auf der Homepage der Hansestadt Stade finden Sie eine Öffnet externen Link in neuem FensterBilderserie zum Besuch.


 


©CFK NORD/Martin Elsen, Stade

(v.l.n.r.) Die Hochschul-Professoren Dr. Peter Horst (Braunschweig), Dr. Berend Denkena (Hannover) und Dr. Gerhard Ziegmann (Clausthal) schicken Doktoranden nach Stade ©CFK NORD/Lüder

11.05.2011


Universitäten ziehen ins CFK NORD ein


Ab sofort sind die Leibniz Universität Hannover, die TU Clausthal und die Technische Universität Braunschweig mit einem eigenen Forscherteam im CFK NORD vertreten. Die Universitäten sind im  Verbund der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) organisiert und schicken zehn Doktoranden nach Stade. Geleitet wird das Projekt vor Ort von Dr. Carsten Schmidt von der Uni Hannover. Im Forschungsprojekt „Hochleistungsproduktion von CFK-Strukturen“ will das junge Team nach Lösungen suchen, Fertigungsprozesse für CFK-Bauteile deutlich zu verbessern, sprich vor allem zu beschleunigen und zu automatisieren. Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen und die EU mit 5,5 Millionen Euro gefördert  und läuft zunächst bis Oktober 2014. Auch die Flugzeughersteller Airbus und Premium Aerotec unterstützen die Hochschulforscher.  Professor Dr. Berend Denkena, Sprecher des Hochschul-Forschungsverbundes, sieht in dem Projekt eine herausragende Möglichkeit, universitäre Forschungsarbeit mit realen Anwendungen zu verbinden. „Unsere Studenten haben zwar keine Erfahrung, aber sie sind sehr kreativ. Im CFK NORD haben sie die Möglichkeit, die Ideen direkt umzusetzen. Das ist einmalig.“


Weitere Informationen zum Hochschul-Forschungsprojekt, sowie eine Einschätzung des Staatssekretärs im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange, finden Sie hier:


Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/10353/


 



Eröffneten den Infopoint (v.l.n.r.): Dr. Jean Botti, Jörg Bode, Prof. Dr. Axel Herrmann. ©CFK NORD/Lüder

21.04.2011


CFK-Valley Infopoint eröffnet


Mit einer umfangreichen  Ausstellung informiert der CFK-Valley Stade e.V. ab sofort im kreisrunden Infopoint über Herstellung, Einsatzgebiete und Recycling des Leichtbauwerkstoffs CFK. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, EADS-Forschungsvorstand Dr. Jean Botti und der CFK-Valley-Vorsitzende Prof. Dr. Axel Herrmann eröffneten den Infopoint gemeinsam mit rund 100 Gästen. Bode betonte hierbei noch einmal die Bedeutung des Forschungsstandorts Stade für das Land Niedersachsen. Mit insgesamt 71,5 Millionen Euro fördert das Land die Forschungsarbeit und auch dieses Mal kam Bode nicht mit leeren Händen: Herrmann erhielt für den CFK-Valley Stade e.V. einen Förderbescheid über knapp 665.000 Euro, mit dem das Clustermanagement unterstützt werden soll. „Der Infopoint ist das Schaufenster der CFK-Forschung in Stade. Jetzt gilt es, dieses Schaufenster auch der ganzen Welt zu zeigen“, betonte Bode die internationale Weiterentwicklung des Clusters. Auch EADS-Forschungsvorstand Jean Botti  begrüßte die internationale Ausrichtung und Positionierung der Stader Forschungsarbeit.
Im CFK-Valley Stade e.V. sind rund 100 Firmen und Forschungseinrichtungen vertreten, die die gesamte CFK-Prozesskette, von der Ausbildung über die Produktion bis hin zum Recycling abbilden. Nach vorheriger Anmeldung ist eine erläuternde Fachführung durch die Ausstellung möglich.


 


 



Start für die CFK-Hochschulforschung: Schlüsselübergabe durch Professor Dr. Johanna Wanka. © MWK



21.03.2011


CFK NORD erhält Hochschulforschung  


Unter der Projektführung der Leibniz Universität Hannover werden in Kürze elf junge Wissenschaftler der Niedersächsischen Technischen Hochschulen (NTH) ins CFK NORD einziehen. Sie bilden den Forschungsverbund „Hochleistungsproduktion von CFK-Strukturen“, der mit insgesamt 5,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und durch das Land Niedersachsen gefördert wird. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft, Professor Dr. Johanna Wanka, verspricht sich von dem Projekt vor allem einen Ausbau des Wissensvorsprungs, den Niedersachsen auf dem Gebiet der CFK-Forschung ohnehin schon habe. „Das ist ein Gewinn für die Region und den Forschungsstandort Niedersachsen“, so Wanka. Professor Berend Denkena von der Leibniz Universität, der das Projekt koordiniert, will mit der Hochschulforschung dazu beitragen, „Lösungen für morgen und übermorgen“ zu finden. Zunächst würden die Hochschulforscher die heute genutzten Prozessketten genau analysieren und reflektieren. „Wir wollen unsere jungen Ingenieure ermutigen, frische, innovative und vorausschauende Antworten zu entwickeln, damit wir eine großen Schritt in Richtung einer industrialisierten Fertigung vorankommen.“  Das Vorhaben hat zunächst eine Laufzeit bis  Ende 2014.


Thomas Friedrichs, Geschäftsführer des CFK NORD, freut sich über das neue Forscherteam, dem Ingenieure aus den Hochschulen in Hannover, Braunschweig und Clausthal angehören. „Damit ist das Forschungszentrum bis auf zwei kleine Büroräume voll belegt“.


 




Informationsaustausch im CFK NORD (v.l.n.r.): Dr.- Ing. M. Meyer (DLR), S. Tören MdB, PSts. J. Mücke, BM A. Rieckhof, Dr. D. Niermann (Fraunhofer Inst.) © CFK NORD


08.03.2011


Staatssekretär besucht CFK NORD


Besuch aus Berlin im CFK NORD. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, informierte sich gemeinsam mit dem Stader Bundestagsabgeordneten Serkan Tören im CFK NORD über Chancen und Perspektiven des CFK-Leichtbaus. Gesprächspartner waren Dr. Matthias Meyer (DLR), Dr. Dirk Niermann (Fraunhofer) sowie Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof.
Mücke verwies auf das stetige Wachstum des Luftverkehrs und die ökologischen Herausforderungen, die nicht zuletzt entscheidend dafür seien, wie wir in Zukunft unsere Fortbewegungsmittel bauen können. Insbesondere die Ballung von unterschiedlichsten Kompetenzen im Stader CFK-Valley sei ein Garant für die Erhaltung des technischen Vorsprunges. Die anwendungsorientierte Forschung am Standort Stade mache das CFK-Valley europaweit einzigartig, so Mücke.
Durch seine Grundeigenschaften als extrem leichter und stabiler Werkstoff kann CFK beispielsweise im Flugzeugbau maßgeblich dazu beitragen, den Treibstoffverbrauch und damit den Schadstoffausstoß zu senken.


 



Der Infopoint: Ausstellungsraum rund um das Thema CFK. © CFK NORD/Lüder


24.02.2011


Infopoint: Eröffnung am 20. April


Mit einer umfangreichen Ausstellung und vielen Informationen rund um das Thema CFK wird der dem CFK NORD vorgelagerte, kreisrunde Infopoint ab dem 20. April für Besucher geöffnet sein. „Die Ausstellung wird die komplette Prozesskette des Werkstoffs aufzeigen, beginnend mit den Materialien, über die Fertigungsmittel bis hin zum fertigen Produkt sowie dem Recycling“, so Patrick Markert vom CFK-Valley Stade e. V. Neben Grundsatzfragen über Materialeigenschaften und Anwendungsgebiete wird auch anschaulich erklärt, wie beispielsweise der Werkstoff der Zukunft verarbeitet wird, wie einzelne Teile zusammengesetzt werden und was mit alten CFK-Bauteilen passiert. Neben „echten“ CFK-Exponaten wird die Ausstellung sowohl mit Schautafeln, als auch mit TFT-Bildschirmen bestückt sein. Nach der Eröffnung am 20. April, zu der auch der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode erwartet wird, ist der Infopoint werktags zwischen 8:30 und 16:30 Uhr geöffnet.    



Das CFK NORD im Schnee © CFK NORD/Lüder


06.12.2010


CFK NORD: Erfolgreiches Jahr geht zu Ende


Sorgten Schnee und Eis im letzten Winter noch für eine Bauunterbrechung beim Forschungszentrum CFK NORD, so ist das winterliche Weiß in diesem Jahr allenfalls eine willkommene Gelegenheit für eine kleine Schneeballschlacht unter den Forschungseinrichtungen. Rund drei Monate nach der Eröffnung kann Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der CFK NORD Betriebsgesellschaft, bereits eine positive Jahresbilanz ziehen: „Trotz der witterungsbedingten Verzögerung im letzten Winter konnten wir das Gebäude weitestgehend pünktlich an die Nutzer übergeben. Heute sind nur noch jeweils 13,5 qm große Büros  frei.“ Die Forschungseinrichtungen haben sich eingerichtet und die Arbeit aufgenommen. Nach den MAG-Robotern für das DLR werden ab Januar die ersten größeren Maschinen für die große Forschungshalle erwartet. „Ich freue mich, dass alles so gut geklappt hat und möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bei allen beteiligten Mitarbeitern, Nutzern und Partnern bedanken.“
Eingerichtet wird derzeit noch der vorgelagerte Info-Point, in dem Besucher sich ab Ende Januar 2011 über das CFK Valley und den Werkstoff CFK informieren können.





Robotergestütztes System zur Composite-Verarbeitung: Das GroFi-System von DLR und MAG. © CFK NORD/Lüder


02.11.2010


Fertigungsroboter für CFK-Bauteile in Aktion


Als erster Forschungsbetrieb im CFK NORD hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit einem neu entwickelten robotergestützten System von MAG, eine Maschine für die automatisierte Composite-Verarbeitung  in Betrieb genommen. Dieses so genannte GroFi-System basiert auf Roboterplattformen, die verschiedene Tapelege- und Fiber Placement-Anwendungen verarbeiten können. MAG entwickelte die erste Ausbaustufe des Fertigungsroboters in neun Monaten. Das DLR will das System zur Herstellung schalenförmiger CFK –Bauteile einsetzen. Die Kosten- und Flexibilitätsvorteile einer Roboteranwendung sind erforderlich, um CFK-Bauteile in größeren Stückzahlen für die Produktion von Flugzeugen, Fahrzeugen oder auch Windkraftanlagen bezahlbar herstellen zu können. MAG ist einer der führenden Anbieter individueller Produktions- und Technologielösungen und hat seinen Firmensitz in Göppingen.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.mag-ias.com/index.php?id=952


 



Die Schlüsselübergabe © CFK NORD/Blank
Die Eröffnungsfeier mit dem Nds. Ministerpräsidenten. © CFK NORD/Blank


23.09.2010


Eröffnung mit 400 Gästen


Nach einer Bauzeit von 14 Monaten hat der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister gemeinsam mit den Nutzern und Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof das neue Forschungszentrum in Stade eingeweiht.  Mehr als 400 Gäste waren zur Eröffnungsfeier in die große Forschungshalle gekommen. Mit der termingerecht fertiggestellten, modernen Forschungseinrichtung bieten sich dem Land Niedersachsen und der Hansestadt Stade einzigartige Perspektiven in der Zukunftsbranche Leichtbau. Das Land Niedersachsen hat das Vorzeigeprojekt mit 19,7 Millionen Euro gefördert. 


„Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg Stades in die Champions League der CFK-Welt ist geschafft“, sagte Bürgermeister Andreas Rieckhof in seiner Eröffnungsrede. „Die Hansestadt Stade stärkt mit diesem weiteren Baustein im CFK Valley ihr herausragendes Profil als CFK-Standort in Deutschland und Europa.“ Die einzigartige Bündelung an Kompetenzen und Ressourcen verschafft der Hansestadt Stade zudem eine optimale Basis für zukünftige CFK-Projekte. „Lehre, Forschung, Entwicklung und Produktion - bis hin zum Recycling - in Stade wird die komplette Wertschöpfungskette für carbonfaserverstärkten Kunststoff angeboten“, unterstrich Andreas Rieckhof die Bedeutung des Neubaus und die Kompetenz vor Ort.


„Stade ist Hansestadt, Stade ist Hochschulstadt und Stade ist Hightech-Stadt“, brachte der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister die Kompetenzen des Forschungsstandortes auf den Punkt. Symbolisch übergab der Ministerpräsident einen übergroßen Schlüssel aus CFK an die Nutzer und versprach, sich auch zukünftig für den Leichtbauwerkstoff einsetzen zu wollen. „Es ist unser Ziel, Stade als Forschungsstandort auch weiterhin zu fördern. Das CFK NORD steht für eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und Industrie. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“


 



Der Scrreenshot des NDR ist mit dem Bericht verlinkt.


22.09.2010


Eröffnung des CFK NORD - der NDR berichtet


Der NDR hat in seinem Regionalprogramm "Hallo Niedersachsen" und auf seiner Internetseite umfangreich über die Eröffnung des Forschungszentrums CFK NORD berichtet. Sowohl der knapp dreieinhalb minütige Fernsehbeitrag als auch eine Bildergalerie sind auf der Internetseite zu finden. 


Den Link zur Berichterstattung finden Sie hier.


 


 


 


 


 



Das Lichtdach der Solarhalle liefert jede Menge Strom und schützt die Umwelt. © CFK NORD/Lüder


07.09.2010


Energiesparendes Solardach


Das schräge Lichtdach der Solarhalle ist der Blickfang für alle Besucher und Mieter, die derzeit ins neue Forschungszentrum CFK NORD einziehen. Insgesamt 72 Photovoltaikelemente mit einer Größe von 3 x 2 Metern sind in dem nach Süden ausgerichteten und um 30° geneigten Dach integriert. Hierbei erreichen die Elemente mit einem Dämmwert von 1,1 K einen sehr guten Wert. Zum Vergleich: Moderne Passivhäuser liegen bei 0,8 K, der durchschnittliche Dämmwert der Wohnhäuser jedoch beträgt 1,3 K. Die Photovoltaikanlage des CFK NORD verfügt über eine Anlagenleistung von rund 46 kWp und erbringt unverschattet einen Jahresertrag von 42.700 kWh/Jahr.  Die Anlage trägt  auch ganz erheblich zum Umweltschutz bei: um rund 1.110 Tonnen CO2 wird die Atmosphäre auf 20 Jahre gerechnet entlastet. Oder anders gerechnet: 286.000 Tonnen Erdöl werden hierdurch eingespart. Die Anschaffungskosten der Anlage liegen bei 320.000 Euro.


 



Erster Mieter im CFK NORD: Dr. Matthias Meyer vom DLR. © CFK NORD/Lüder



06.08.2010


Erster Mieter zieht ins CFK NORD ein


Dr. Matthias Meyer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist der erste Mieter im neuen Forschungszentrum CFK NORD. Meyer hat den Schlüssel mit der Nummer 1 erhalten und wird in den kommenden Wochen mit zunächst 12 Mitarbeitern den ersten Büroblock beziehen. Der 33-jährige Ingenieur baut im CFK NORD mit dem ZLP (Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie) eine komplett neue Abteilung des DLR auf, die künftig auch die Forschungsarbeiten am DLR-Standort Augsburg koordinieren wird. „Wir erweitern unser Forschungsportfolio deutlich“,  sagt Meyer, „Stade genießt mit dem ZLP einen sehr hohen Stellenwert, denn wir bewegen uns hier in ganz neuen Dimensionen.“ Das ZLP ist aus dem Institut für Leichtbau und Adaptronik von Professor Martin Wiedemann hervorgegangen und wird in Stade nach neuen Produktionsprozessen für CFK-Bauteile forschen. Nach der Installation aller Maschinen zum Ende des Jahres rechnet Meyer mit ersten Ergebnissen ab 2012.


 



David McAllister - Nds. Ministerpräsident



02.08.2010


David McAllister kommt zur Eröffnung


Am 21. September wird das Forschungszentrum CFK NORD offiziell eröffnet. Zu diesem Termin hat jetzt auch Niedersachsens neuer Ministerpräsident David McAllister seine Teilnahme zugesagt.  CFK NORD-Geschäftsführer Thomas Friedrichs erwartet rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Einlader sind neben der CFK NORD Betriebsgesellschaft die Nutzer des Forschungszentrums:  Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Fraunhofer-Gesellschaft , DOW Deutschland, EADS Deutschland,  Premium AEROTEC, CFK-Valley Stade e.V., PFH Private Fachhochschule Göttingen und Invent GmbH. „Wir freuen uns mit Bürgermeister Andreas Rieckhof darüber, dass zahlreiche Gäste aus der Industrie und der Forschung unserer Einladung folgen werden“, so Friedrichs.


Die Arbeiten am CFK Nord sind zwischenzeitlich weit fortgeschritten, auch die Außenanlagen sind angelegt. Ab dem 02.08.2010 richten die Mieter  die Büroräume ein. Die Forschungshalle, die Solarhalle und der Infopoint werden zum 01.09.2010 fertig gestellt.


 


 



Preisverleihung in Stade (v.l.n.r.): Prof. Dr.-Ing. Axel Herrmann (CFK-Valley Stade e.V.), Dr. Matthew Beaumont (EADS Deutschland GmbH), Staatssekretär Dr. Oliver Liersch, Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. © CFK NORD


07.07.2010


Award-Gewinner zieht im CFK NORD ein


Dr. Matthew Beaumont, Gewinner des diesjährigen „Composite Innovation Award“, wird seine zukünftigen Forschungsarbeiten auch im CFK NORD durchführen. Beaumont ist „Head of Operations“ bei EADS Deutschland und hat die begehrte Trophäe für sein Projekt „Braided Frames“ erhalten. Mit dem jährlich verliehenen Award werden besonders innovative Produktentwicklungen und Innovationen im Bereich der carbonfaserverstärkten Verbundstrukturen ausgezeichnet. Der Award ist mit einem Stipendium für den Studiengang „Verbundwerkstoffe/Composites“ an der PFH Privaten Fachhochschule Göttingen am Standort Stade dotiert. Wenn Matthew Beaumont also im Herbst dieses Jahres mit EADS im CFK NORD einzieht, kann er den Standortvorteil von Stade voll nutzen und kommt in den Genuss der kurzen Wege im CFK VALLEY.


 


 



Das CFK NORD-Team (v.l.n.r.): Karen Ulferts, Christian Lübbers, Reiner Witz und Thomas Friedrichs. © CFK NORD/Lüder

22.06.2010


Team für Forschungszentrum CFK NORD  komplett


Der 48-jährige Reiner Witz ergänzt ab sofort als Haustechniker das Team um Thomas Friedrichs, Karen Ulferts und Christian Lübbers. Ulferts, die seit knapp fünf Jahren erfolgreich das Gründungs- und Innovationszentrum Stade leitet, wird sich zusammen mit Thomas Friedrichs nunmehr auch um das Tagesgeschäft im CFK NORD kümmern. Zum 1. August werden die ersten Mieter ihre Büros beziehen, Forschungshalle und Infopoint sind einen Monat später fertig. Geschäftsführer des städtischen Tochterunternehmens CFK NORD Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG sind Christian Lübbers und Thomas Friedrichs.


Reiner Witz war zuletzt Werkstattleiter in einem Fernseh- und Kommunikationsbetrieb. Seine Aufgabe im CFK NORD ist die technische Betreuung und Überwachung der Anlagen und Systeme. „In der jetzigen Phase geht es daher für mich vor allem darum, die Installation der Systeme zu begleiten und zu dokumentieren“, so Witz. Später wird Witz Ansprechpartner für alle Mieter in technischen Fragen  zum Betrieb des CFK NORD  sein.


 



Einer von 21: Der Spanier José Carrasco studiert CFK in Stade. © CFK NORD/Lüder

07.06.2010


Internationale CFK-Studenten in Stade


Die Lehre und das Forschen rund um das Thema CFK hat jetzt auch internationale Studenten nach Stade gelockt. Die im CFK Valley ansässige PFH Private Fachhochschule Göttingen bietet seit März den Master-Studiengang „Composites“ erstmals auch in englischer Sprache an. 21 Studenten, unter anderem aus Spanien, Indien und Frankreich, haben sich eingeschrieben und werden eineinhalb Jahre in Stade lernen. Nach Eröffnung des Forschungszentrums CFK NORD werden auch sie von den neuen, vielfältigen Möglichkeiten profitieren. In einem offiziellen Festakt begrüßten das Niedersächsische Wirtschaftsministerium, die Hansestadt Stade, die PFH Göttingen und Airbus jetzt die neuen Studenten. Unter ihnen beispielsweise José Carrrasco, ein Airbus-Ingenieur aus dem spanischen Getafe, der in dem CFK-Studiengang herausragende berufliche Perspektiven für sich sieht. Airbus-Deutschland-Chef Dr. Gerald Weber unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung von Stade für die CFK-Forschung. „Stade ist mit seinen Möglichkeiten auf dem Gebiet der CFK-Technologie einzigartig. Das gerade neu entstehende Forschungszentrum CFK NORD unterstreicht Stades Ausnahmestellung.“ Weber hofft, dass aus der engen Verknüpfung von Forschung, Lehre und Produktion im CFK Valley in Stade neue Lösungswege für einen effizienten Einsatz von CFK in der Luftfahrt entstehen.


 



zum Film © CFK NORD


14.05.2010


Abnehmen mit CFK


Ein sympathischer TV-Spot über CFK sorgt derzeit für viel Beachtung in der Leichtbau-Branche. Im Rahmen der Imagekampagne „Innovatives Niedersachsen“ wurde in der Hansestadt Stade und im CFK VALLEY ein 90-Sekunden-Spot produziert. Titel: „70 % Gewichtsverlust mit der Niedersachsen-Diät! Leider nur für Flug- und Fahrzeuge erhältlich“. Der Spot mit DOW-Deutschland-Mitarbeiter
Dr. Gunnar Merz in der Hauptrolle zeigt die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von CFK auf und thematisiert auch die Ziele, die mit den Forschungsarbeiten im CFK NORD verbunden sind. Vorgestellt wurde der Spot erstmals auf der Industriemesse in Hannover und lief anschließend als Werbefilm auf den Nachrichtensendern N-TV und N24.


Zur Innovationskampagne des Landes Niedersachsen gehören noch zahlreiche originelle Plakate und weitere Videos. Die Kampagne läuft seit 2007 und ist von der Werbebranche bereits ausgezeichnet worden. Näheres unter www.innovatives.niedersachsen.de


 



Richtfest am 30.04.2010. Foto: © CFK NORD/Blank

03.05.2010


Viel Lob fürs CFK NORD


„Gesegnet sei das neue Haus, und alle die hier gehen ein und aus!“ Mit diesen Worten „richtete“ Bauleiter Werner Gerdes vom Rohbauunternehmen das Forschungszentrum CFK NORD vor rund 120 Gästen aus Politik und Wirtschaft. Jetzt beginnt auf der Großbaustelle in Stade-Ottenbeck die heiße Phase. Im August sollen die ersten Büroräume an die Mieter übergeben werden. 


Thomas Kroemer vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Hannover unterstrich anlässlich des Richtfests noch einmal die herausragende Bedeutung des Forschungszentrums für das Land: „Dieser Forschungsstandort hier in Stade ist einzigartig und nur mit dem neuen Forschungszentrum CFK NORD ist es möglich den hohen Anforderungen von CFK gerecht zu werden.“ 40 Millionen Euro, so Kroemer, werde das Land neben den Zuschüssen für den Bau noch einmal in die Forschungsarbeit investieren. Dieses Geld fließt direkt in die Köpfe, Forschungsaufträge von Mietern wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden damit gefördert.


Auch Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof zeigte sich von den Fortschritten im CFK NORD beeindruckt. „Das ist nach dem Stadeum der zweitgrößte Bau der Stadt seit 20 Jahren“, meinte Rieckhof nach einem Rundgang durch den Rohbau. Den hohen Stellenwert, den das CFK NORD auch landesweit hat, unterstreicht die Ankündigung von Thomas Kroemer, wonach Ministerpräsident Christian Wulff seinen Besuch zur Einweihung am 21. September bereits fest eingeplant hat.  


 



Blick in die große Forschungshalle, wo derzeit noch die Fundamente gegossen werden. Foto: © CFK NORD/Lüder

20.04.2010


Richtfest steht vor der Tür


Die Bauarbeiten am Forschungszentrum CFK NORD gehen weiterhin zügig voran. Die Unterkonstruktion des Solardachs für den Eingangsbereich ist bereits montiert. Während in der großen Halle die letzten Spezialfundamente für die Maschinen gegossen werden, sind die Arbeiten am Dach fast fertig gestellt. „Durch den langen Winter hat es hier leider Verzögerungen gegeben. Dadurch wurde letztlich auch der Termin für das Richtfest etwas verschoben“, erklärt CFK NORD Geschäftsführer Thomas Friedrichs den geänderten Zeitplan. Am 30. April nun soll der offizielle Termin mit Vertretern der Stadt, des Landes, der Mieter sowie den Planern und Bauunternehmen nachgeholt werden.


 



Foto: © CFK NORD/Lüder

25.03.2010


CFK NORD spendet für Haiti-Opfer


Zwölf Firmen, die derzeit am Bau des Forschungszentrum CFK NORD beteiligt sind, haben insgesamt 4.444 Euro für die Erdbebenopfer von Haiti gespendet. Auf der CFK Nord-Baustelle übergaben die Geschäftsführer Thomas Friedrichs und Christian Lübbers stellvertretend für alle Spender einen Scheck an Martin Gürtler von der Kinderhilfsorganisation ‘terre des hommes‘. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass die Opfer von Haiti nicht in Vergessenheit geraten sind“, sagte Gürtler. Terre de hommes kümmert sich vor Ort vor allem um die obdachlosen Kinder. Die offiziell zertifizierte Organisation gehört zu dem Zusammenschluss „Bündnis Entwicklung Hilft“, dem insgesamt fünf Hilfsorganisationen angehören. Diese Organisationen arbeiten transparent und werden unabhängig geprüft.


Am 12. Januar hatte ein Erdbeben weite Teile Haitis zerstört. Schätzungsweise über 300.000 Menschen kamen dabei ums Leben, über 1,2 Millionen wurden obdachlos. Die Anregung zu der Spendenaktion kam von der Firma Hermann Kassens, die den Rohbau für das CFK NORD errichtet. Günter Gerdes von SHI und Thomas Friedrichs nahmen die Idee auf und organisierten die Übergabe mit der Hilfsorganisation.


Die Spender im Überblick:


  • Hermann Kassens Bauunternehmen (Rohbau)
  • Matthäi Bauunternehmen (Gelände und Kanäle) 
  • MSR-Gerdes (Gebäudeleittechnik)
  • Tapken Haustechnik (Sanitär)
  • HHP Nord/Ost (Brandschutz)
  • NDB Elektrotechnik (Blitzschutz, Datentechnik etc.)
  • Pöhlmann Stahlbau
  • CVK Vermessungsbüro
  • J. Lindemann (Rohbau und Metallbau)
  • S+T Fassaden (Blechbau)
  • ARGE CFK Nord (Planungsbüro)
  • CFK Nord Anlagengesellschaft (Bauherr)

Bürgermeister Andreas Rieckhof eröffnet den 10. Wirtschaftstag

15.03.2010


Zukunft mit CFK


CFK war auch auf dem 10. Stader Wirtschaftstag eines der Kernthemen. Bürgermeister Andreas Rieckhof unterstrich in seiner Begrüßung die Ausnahmestellung Stades für den zukunftsträchtigen Werkstoff. Daneben berichteten Studierende und Absolventen der Privaten Fachhochschule Göttingen-Stade (PFH) über ihre Beweggründe für das Studium. So will Henrik Golkowski, der im Herbst seinen Abschluss zum Bachelor machen wird, sich künftig als Ausbilder im CFK-Bereich betätigen. Stefan Krause, ein 43-jähriger Ingenieur, betreibt eine KFZ-Prüfstelle mit mehreren Filialen und sieht CFK auch im Automobilbau voranschreiten. Entsprechend seien Qualifikationen in der Verarbeitung, Qualitätskontrolle und Reparatur zukünftig mehr und mehr wichtiger. Krause sieht in seinem zusätzlichen Master-Abschluss daher eine Investition in die Zukunft. Insgesamt entscheiden sich immer mehr Bewerber für ein Studium im Zukunftsfeld CFK. Erst letzte Woche haben 21 Studenten mit dem ersten internationalen Studium an der PFH in Stade begonnen. Die meisten von ihnen kommen aus Frankreich.



Die Geschäftsführer Christian Lübbers (links) und Thomas Friedrichs © CFK NORD/Lüder

26.02.2010


Das Dach wird dicht


Auf mehreren Sattelschleppern wurde im Laufe der Woche der Dämmstoff für das Dach der Forschungshalle angeliefert. Die beauftragte Dachbaufirma arbeitet nun unter Hochdruck an der Unterkonstruktion, um das Dach der 11.600 Quadratmeter großen Halle möglichst schnell schließen zu können. Dann beginnt auch dort der Innenausbau. Mit Ausnahme der Grünflächen sind mittlerweile alle Gewerke vergeben worden. „An der Fassade wurde auch die ganze Zeit weitergearbeitet“, sagt Christian Lübbers, einer der zwei Geschäftsführer der städtischen Anlagengesellschaft. Der geringe Zeitverlust durch den harten Winter, durch den im Bauhauptgewerbe zeitweise nicht gearbeitet werden konnte, hat keine Auswirkungen auf den Terminplan insgesamt. Die Fertigstellung der Halle wird sich jedoch um einige Wochen nach hinten verschieben. „Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Forschungsarbeiten beginnen ja auch nicht von heute auf morgen“, sagt Thomas Friedrichs.




16.02.2010


Bebauungsplan steht 


Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltfragen hat einstimmig dem Bebauungsplan für das Gelände rund um das CFK Nord zugestimmt. Damit hat das Forschungszentrum die Möglichkeit noch weiter zu wachsen. Ebenfalls möglich ist, dass sich dort andere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institute aus dem CFK-Bereich ansiedeln.