Assystem GmbH

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Wenn Not am Mann ist, hilft Assystem-Manager Thomas Manke. ©CFK NORD/Lüder

Startbereite Luftfahrt-Ingenieure


Experten für Luft- und Raumfahrt sind rar gesät. Der Ingenieur-Dienstleister Assystem ist Spezialist für diese Aerospace-Techniker. Neben der Projektabwicklung in eigenen Büros unterstützen die Assystem-Ingenieure und Techniker ihre Kunden meist vor Ort und helfen damit auch bei Forschungsbetrieben im CFK NORD.


Lothar Manke ist für Luftfahrt- und Forschungsbetriebe im CFK Valley mitunter so etwas wie der Feuerwehrmann. Wenn Projekte kurzfristig verlängert oder verschoben werden, sorgt der Personalmanager von Assystem dafür, dass auch die notwendigen Spezialisten zur Verfügung stehen.


Hochspezialisierte Fachkräfte


Assystem gehört zu den ersten Mitgliedern des CFK-Valley Stade und ist in Deutschland einer der führenden Ingenieurdienstleister im Bereich Luft- und Raumfahrt. "Wir arbeiten beispielsweise für Airbus, Lufthansa Technik, MTU oder Rolls Royce und beschäftigen ausschließlich hochspezialisierte Fachkräfte", erläutert Manke. Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung hilft Assystem den Unternehmen, personelle Engpässe bei zeitlich begrenzten Projekten zu überbrücken. "Der Vorteil für unsere Kunden ist die Planungssicherheit und die Gewissheit, dass sie vom Start weg mit Experten arbeiten". Einarbeitungszeiten oder Qualifizierungsmaßnahmen fallen daher kaum an. Die bei Assystem unter Vertrag stehenden Ingenieure wiederum profitieren von dem weltweiten Netzwerk der Assystem Group, die mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in 16 Ländern weltweit seit über 45 Jahren als Ingenieur-Dienstleister am Markt ist.


 Seit 10 Jahren in Stade


"Im CFK NORD sind viele Unternehmen tätig, mit denen wir bereits seit Jahren zusammenarbeiten. Mit einem Standort hier im CFK Valley haben wir einen direkten Draht zu unseren Partnern und können noch schneller reagieren", erläutert Manke. Bereits seit zehn Jahren ist Assystem in Stade, mit dem Neubau des CFK NORD bezog das Unternehmen neue Räumlichkeiten im vorgelagerten Info-Point.


"Aktuell sind rund 50 Leute von uns bei Unternehmen in Stade in Projekte involviert, viele von ihnen bei Airbus", weiß Manke. Auch die Dow mit ihren Windkraft-Projekten zählt zu den langjährigen Partnern.


Oftmals würden die Spezialisten gerufen, um Prozessketten zu verbessern. "Wir helfen dann in Teams von fünf bis sechs Mitarbeitern, bestimmte Arbeitsabläufe zu optimieren. Beispielsweise, um die Produktivität zu erhöhen." Was die Assystem-Ingenieure verbessern, wird anschließend vom hauseigenen Personal der Unternehmen übernommen.


Leichtbau-Flugzeug kommt 2013


Sind die Assystem-Spezialisten nicht in Kundenprojekte involviert, werden diese Phasen auch für Qualifizierungsmaßnahmen genutzt. Daneben aber arbeitet Assystem auch an eigenen Luftfahrtprojekten. So entwickeln Ingenieure gerade ein zweisitziges Leichtbau-Flugzeug, das aus CFK, Kevlar und Titan gefertigt wird und eine Reichweite von 1200 km haben soll. "Das ist ein beispielhaftes Projekt, bei dem über Ländergrenzen hinweg ein Know-how-Austausch zwischen unseren alten Hasen und jungen Wilden stattfindet", sagt Manke. Das Besondere an dem "Assystem Amphibien" sei seine Landefähigkeit zu Lande, zu Wasser und sogar auf Schnee. Im kommenden Jahr soll ein Prototyp des Fliegers auf der Luftfahrtshow in Paris-Le Bourget vorgestellt werden.