CFK

Vorbereitung der CFK-Matten. © CFK-NORD

Aufgrund seiner Farbe und glänzenden Oberfläche - gerne auch als „schwarzes Gold“ bezeichnet - besticht CFK durch seine einzigartigen Produkteigenschaften: es ist extrem leicht, fest und belastbar, rostet nicht und kann in nahezu allen erdenklichen Formen und Größen bei gleicher Qualität hergestellt werden. Stahl oder Aluminium ist es weit überlegen. Das Kürzel CFK steht für CarbonFaserverstärkter Kunststoff, wobei Carbon der lateinische Begriff für Kohlenstoff ist. Die einzigartige Festigkeit und Steifigkeit wird erreicht, indem die Carbonfasern mit einem Kunststoff zusammen „gebacken“ werden, zum Beispiel mit Epoxidharz. In weichem Zustand in Form gebracht, werden die zwei Stoffe in einem so genannten Autoklaven ausgehärtet - einem überdimensionalem Backofen. Der Autoklav arbeitet mit hohem Druck, wodurch Kunststoff und Fasern untrennbar zusammengepresst werden. Bei Temperaturen bis zu 400 Grad härtet das Gemisch aus. Andere Verfahren sind derzeit ebenfalls in der Entwicklung.


Bauteile aus CFK werden überall dort gebraucht, wo bei minimalem Gewicht maximale Härte und Verwindungsfestigkeit gefragt ist: beispielsweise Fahrräder oder Teile davon, Tennisschläger, Helme und auch die Monocoques von Formel-1-Autos, also die „Überlebenszelle“. Die Herstellungskosten für CFK-Bauteile sind allerdings noch sehr hoch, da es kaum automatisierte Prozesse gibt. Wenn jedoch eine industrielle Serienfertigung möglich ist, wird der Leichtbau-Werkstoff auch in PKWs und anderen Fahrzeugen mehr und mehr zum Einsatz kommen.